Yakuza: Dead Souls - Test 

Szenarien mit Zombies sind seit einigen Jahren schwer in Mode. Selbst Rockstars Western-GTA Red Dead Redemption bzw. dessen Add-On machte da keine Ausnahme. Cowboys gegen Untote? „Warum dann nicht eigentlich auch einmal japanische Mafiosi vs. Zombies“, dachte sich wohl Toshihiro Nagoshi. Das Resultat ist Yakuza: Dead Souls, ein Spin-Off der gleichnamigen Serie. Ob es Spaß macht, im virtuellen Tokio auf Zombiejagd zu gehen, verraten wir euch in unserem Test.
Vier gegen die Zombie-Meute
Als plötzlich ein Zombie aus dem Fenster auf die Straße plumpst, ist in Kamurocho nichts mehr wie es war. Rasend schnell breitet sich die Untoten-Seuche im dem uns nur allzu vertrauen Tokioter Rotlicht-Bezirk aus. Regierung und Armee sind mit dieser Situation natürlich heillos überfordert. Doch zum Glück gibt es vier tatkräftige Männer, die sich den Zombies entgegenstellen und mit denen wir jeweils – unterteilt in Kapitel – ins Gemetzel ziehen.
Einer dieser Protagonisten ist Shun Akiyama, der schon aus Yakuza 4 bekannte Kredithai, mit dem wir in das fröhliche Zombie-Geschnetzel in Kamurocho starten. Yakuza-Veteranen finden sich schnell zurecht. Für Neulinge hält das Spiel immer wieder Tipps und Hinweise parat. Als Akiyama von einigen Zombies jedoch in die Enge getrieben wird, ist auch ohne Babysitting klar, was getan werden muss. Durchladen und feuern! Anders als in den bisherigen Yakuza-Teilen tritt der Nahkampf deutlich in den Hintergrund. Natürlich können wir immer noch Fahrräder und Metallstangen zweckentfremden, um uns das faulige Pack vom Hals zu halten. Auch Tritte und Rempler mit der Schulter sind möglich.

Wesentlich effektiver sind jedoch die Schusswaffen, die wir im Storyverlauf finden oder beim Händler gegen Kohle erwerben. Leider hapert es an der Bedienung der Schießeisen. Sowohl das manuelle Zielen mit dem linken Stick als auch die automatische Zielerfassung ist ziemlich unpräzise.

Unser Abenteuer beginnen wir mit Shun Akiyama, dem schon aus Yakuza 4 bekannten Kredithai.
Wesentlich effektiver sind jedoch die Schusswaffen, die wir im Storyverlauf finden oder beim Händler gegen Kohle erwerben. Leider hapert es an der Bedienung der Schießeisen. Sowohl das manuelle Zielen mit dem linken Stick als auch die automatische Zielerfassung ist ziemlich unpräzise.




