Wall-E - Kurztest 
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Grafik |
Da geht doch noch was! |
Wall-E charmant in Szene gesetzt nett gestaltete Müllplaneten-Abschnitte genügsame Systemanforderungen
karge und farbarme Raumschiff-Areale größtenteils enttäuschende Texturen
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Wall-E gibt sich äußerst genügsam in Hinblick auf die erforderlichen Systemvoraussetzungen. Dies bedeutet aber auch, dass der Titel hier und da auf Sparflamme kocht. Gerade innerhalb des Raumschiffs wird es stellenweise arg trist. Immerhin können die Anfänge auf dem Müllplaneten zurfriedenstellen, dafür sorgen die nett gestalteten Level. Die matschigen Texturen sind jedoch ein unnötiges Relikt alter Tage.
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Sound |
WAAAAAALLEEEEE! |
überaus putzige Sprachfetzen minimalistische Mittel reichen für Sympathie aus komplett ins Deutsche übersetzt
Gesprochenes passt manchmal nicht zum Text Soundeffekte nur befriedigend Hintergrundmusik nur anfangs gut, später nervtötend
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Nein, wir haben keine bewusstseinserweiternden Substanzen zu uns genommen, auch wenn man der Überschrift zufolge darauf schließen könnte. Es ist zuweilen erstaunlich, wie sehr uns die beiden Figuren Wall-E und EVE trotz so wenig - deutscher - Synchronisation ans Herz gewachsen sind. Getreu dem Leitsatz "Weniger ist manchmal mehr" reichen oft lediglich Wall-E's traurige, verdutzte oder wild schlagende Roboteraugen, um innerlich berührt zu werden. Nicht berührt sind wir hingegen von der anfangs noch guten, aber zunehmend äußerst monotonen Hintergrundmusik. Die Effekte sind hingegen oberer Durchschnitt.
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Bedienung |
Kleiner Bug, große Wirkung |
überzeugende und eingängige Steuerung per Maus und Tastatur Xbox 360-Gamepad wird unterstützt manuelle Kamerasteuerung ohne Komplikationen
problematischer Steuerungsbug bedarf eines Hotfixes
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Wir waren ehrlich kurz vor dem Kollaps, als wir das erste Mal vor einem Lasereinheiten-Spender standen, einer Art einarmiger Bandit. Hier sollten wir die Springen-Taste drücken, um die einzelnen Rollen anzuhalten. Dies ging aber trotz Neukonfiguration und dem Austesten aller Tasten des Keyboards nicht. Die rettende Lösung brachte uns nur der rundum überzeugend unterstützte Xbox 360-Controller - ohne ihn hätten wir Wall-E nicht spielen können. Das gleiche Problem gibt es übrigens auch bei den Schaltertafeln, an denen man verschiedene Aufgaben bewältigen muss. Ein Patch für dieses Problem sollte schleunigst folgen. Der Rest ist gelungen: Sowohl per Tastatur/Maus-Kombi als auch dem bereits erwähnten 360-Gamepad gibt es auch in Sachen Kameraführung nichts zu beanstanden.
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Spieltiefe |
So flach wie erwartet... |
trottelig-charmanter Held nette und überzeugende Zwischensequenzen teils unterhaltsame Minispiele
Gameplay stark eingegrenzt immer wieder ähnliche Aufgaben zum Abhaken und Vergessen Minispiele viel zu simpel knapp bemessener Umfang
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Wohl alle haben es erwartet: Wall-E wird ein Spiel für die kleinen Zocker und hat dementsprechend ein alles andere als facettenreiches Gameplay zu bieten. Das ist solange kein Beinbruch, wenn man den Titel auch als solches versteht und sich nicht allzu sehr auf ihn einlässt. Trifft dies nicht zu, stören die sich ähnelnden Aufgabenmuster recht schnell - Schalterrätsel lösen, Energiekapseln sammeln, mit der Zeit im Rücken eine vorgegebene Strecke abhetzen und diverse Minispiele lösen. Versüßt wird das mitunter etwas dröge Spielgeschehen durch zahlreiche charmant-witzige Rendersequenzen. Nur schade, dass das Ganze für geübte Spieler bereits nach fünf bis sechs Stunden ein Ende hat - vereinzelte Kapitel dauern sogar nur ein paar Minuten.
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Einstieg |
Im wahrsten Sinne des Wortes kinderleicht |
intuitive, selbsterklärende Steuerung zahlreiche Hilfestellungen gelungenes Tutorial genau das Richtige für Kinder
viel zu anspruchslos für geübte Zocker Minispiele generell auch für Kinder zu leicht
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Von einem kindgerechten Spiel erwartet man auch eine kindgerechte Einführung ins Gameplay sowie die Steuerung - Wall-E enttäuscht in dieser Hinsicht mit zahlreichen Ingame-Tipps und einem guten Tutorial also nicht, auch wenn fortgeschrittene Spieler an vielen Stellen - gerade am Anfang - mit dem Kopf schütteln dürften. Sei's drum: Sowohl Bedienung, als auch Gameplay und die großzügige Bemessung der Zeitlimits sind wie prädestiniert für Kinderhände.
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Multiplayer |
Nur für zwischendurch... |
für die kurzen Pausen zwischendurch einen Blick wert ausreichende Übersicht im Splitscreen
unsinnige Verweigerung der Steuerungsaufteilung Spielspaß-Zenit bereits nach kurzer Zeit überschritten recht begrenzte Auswahl
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Gleich vorweg: Die Haltbarkeitszeit sämtlicher Multiplayer-Minispiele ist bereits nach einer Stunde überschritten. Übrig bleiben nette Herausforderungen für zwei Spieler per Splitscreen an einem PC. Eine kleine Auswahl der Spielchen gibt es in unserem Video-Review. Unsinnig: Es dürfen nur gleiche Peripheriegeräte verwendet werden, d.h. entweder zwei Controller oder der duale Einsatz an einer Tastatur.
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Fazit von Christopher Link |
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Wall-E charmant in Szene gesetzt
karge und farbarme Raumschiff-Areale




geschrieben am 13.10.2008 um 22:27
Gast
Wall-E: Der Letzte Räumt die Erde auf - Review
Keine Probleme bei der Steuerung?
Also bei der PC-Variante des Spiels ist die Kamerasteuerung ein arges Problem.Wenn Wall.e z.B. mit dem Gesicht zur Wand steht, ist die Kamerasteuerung nicht in der Lage für ihn nach hinten zu sehen, also von der Wand weg. Was im Freien kein Problem ist ,wächst sich im Raumschiff in den gängen zum echten Nervenkrieg aus.Ansonsten is es ein netter kleiner Zeitvertreib.
geschrieben am 14.09.2008 um 09:51
Christopher_Link
Community Manager
Wall-E: Der Letzte Räumt die Erde auf - Review
@derhobbykritiker:
Das hat doch nichts mit Schrott zu tun, hat ja keiner gesagt ;-)
geschrieben am 14.09.2008 um 08:24
derhobbykritiker
Eingeweihter Ausweider
Wall-E: Der Letzte Räumt die Erde auf - Review
"Ist auch immerhin für die Kleineren."
das soll also heißen, dass man kinder ruhig schrott spielen lassen kann?!
ich kenne das von mir früher, wenn mir jmd. für den snes so unschaffbare littigspiele mitgebracht hatte, war ich immer so frustriert und habe in den controller gebissen oder zumindest auf den boden gepfeffert. da waren mir die von nintendo geförderten titel tausendmal lieber... mario, zelda, metroid, ... auf dem pc war age of empires ganz toll, da war ich ca. zehn.
kinder sind gar nicht so anspruchslos wie so manch einer meint, intuitiv können die solche spiele bewerten aber nicht zum ausdruck bringen, logischerweise muss erst die "erfahrungsmesslatte" erworben werden.
animationsfilme, mein gott walter, wer will die eigentlich sehen?! kinder werden im wahrsten sinne des wortes drauf geil gemacht aber wirklich gehalt haben die filme nicht... "ab durch die hecke" der film war sowas von mega dämlich und nicht neutral. pro amerika/pro hollywood...
naja, am besten ist es eh den fernseh auszuschalten, die konsole wegzunehmen und den kindern ein viktorinox messer zu kaufen und rauszuschicken. spielen und buden bauen!
geschrieben am 13.09.2008 um 20:54
SlayerDawn
Eingeweihter Ausweider
Wall-E: Der Letzte Räumt die Erde auf - Review
Ist auch immerhin für die Kleineren.
geschrieben am 13.09.2008 um 20:34
Stutzen
Möchtegern
Wall-E: Der Letzte Räumt die Erde auf - Review
immerwieder schade, dass lizensspiele so gut wie immer total in die Hose gehen.
Der Film ist jedoch richtig knuffig und von der technischen seite klasse.
geschrieben am 13.09.2008 um 18:52
Havelock_Vetinari
Eingeweihter Ausweider
Wall-E: Der Letzte Räumt die Erde auf - Review
jab, das war aber von anfang an klar! ein anspruchsfolles game hat wohl niemand erwartet...^^
ps: gute (video)review
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