Viking: Battle for Asgard - Test 

Nach den unglaublich schicken und spektakulären Bildern die es in letzter Zeit vom Action-Adventure Viking: Battle For Asgard zu sehen gab, war der Hype um den Titel riesig. Jetzt hat die USK auch noch ein Einsehen gehabt und hat der ungekürzten Fassung des Spiels eine „ab 18“-Kennzeichnung verpasst, so dass wir in den vollen Genuss der Gewaltorgien kommen dürfen. Stellt sich nur die Frage, ob Viking lediglich während der zahlreichen Kämpfe genial aussieht oder auch abseits des Schlachtfeldes zur Hochform auflaufen kann.
Die Göttin Hel ist ziemlich sauer. Aus irgendeinem Grund scheint sie auf die Menschen nicht besonders gut zu sprechen zu sein. Deshalb schickt sie den tapferen Wikingern auch direkt einmal eine ganze Armee Untote auf den Hals, die die armen Nordmänner natürlich ohne Gnade überrennen. Auch Skarin, einer der ehrenvollsten und stärksten Kämpfer hat gegen die Heerscharen keine allzu große Überlebenschance und fällt den Untoten zum Opfer. Glücklicherweise gibt es nicht nur eine Göttin. So mischt sich Freya, die anscheinend schon immer neidisch auf die schöne Hel war, in die Schlacht von Gut und Böse ein und schenkt Skarin kurzerhand das ewige Leben.
Ein paar übernatürliche Eigenschaften werden natürlich direkt mit spendiert. Wie man sich denken kann, ist damit auch der Protagonist von Viking geboren. Die Aufgabe? Schare eine Armee um dich und schlage die bösen Untoten zurück. Die Mittel? Die Unsterblichkeit, eine Axt und ein Schwert. Der Weg? Leider recht abwechslungslos und lang, denn in den rund 25 Spielstunden fechtet man viele Schlachten aus, bekommt aber kaum Spieltiefe geboten. Dies liegt zunächst erst einmal an der gerade beschriebenen, bereits in abgewandelter Form viel zu oft gehörte Geschichte und zum anderen an den immer gleichen Missionszielen.

Eigentlich geht es in Viking nur darum von Ort zu Ort zu ziehen, auf dem Weg und eben am Ziel möglichst viele Untote um die Ecke zu bringen und dann ein paar Gefolgsleute zu befreien, die dann wiederum der immer weiter wachsenden Armee hinzugefügt werden. Einzelne Sondermissionen, wie das Herbeirufen von Drachen, was durch das Sammeln und Einsetzen von Reliquien geschieht, sind erstens viel zu rar und wiederholen sich zweitens ebenfalls zu oft.

Aus der Deckung heraus greift Skarin nicht direkt an, sondern stößt seinen Gegner erst einmal von sich. Genug Zeit, um zu einem Finisher auszuholen.
Eigentlich geht es in Viking nur darum von Ort zu Ort zu ziehen, auf dem Weg und eben am Ziel möglichst viele Untote um die Ecke zu bringen und dann ein paar Gefolgsleute zu befreien, die dann wiederum der immer weiter wachsenden Armee hinzugefügt werden. Einzelne Sondermissionen, wie das Herbeirufen von Drachen, was durch das Sammeln und Einsetzen von Reliquien geschieht, sind erstens viel zu rar und wiederholen sich zweitens ebenfalls zu oft.



