Undercover: Operation Wintersonne - Test 

Nachdem in letzter Zeit das schon tot gesagte Adventure-Genre durch Top-Titel wie Geheimakte: Tunguska oder Ankh frischen Wind bekommen hat, wird bald ein neuer Titel mit dem Namen Undercover: Operation Wintersonne im Handel erscheinen. Wir haben bereits eine Testversion erhalten und uns den Titel genauer angeschaut.
Das Projekt „Operation Wintersonne“
Das Spiel erzählt die Geschichte des anerkannten Physikers John Russel, der den typischen Antihelden verkörpert. Der englische Geheimdienst hat Informationen darüber erhalten, dass die Deutschen ein geheimes Forschungsprojekt namens „Operation Wintersonne“ durchführen. Hierbei soll es inhaltlich um eine atomare Bombe gehen. Da John Russel flüssig Deutsch spricht und sich überdies in diesem Themengebiet relativ gut auskennt, muss er gegen seinen Willen mit diversen Agenten des Geheimdienstes nach Deutschland reisen, um mehr Informationen über das Projekt zu bekommen.
Somit wird das Ziel des Titels dem Spieler schnell ersichtlich – man muss so viele Informationen wie möglich über das Projekt finden, um Licht in die geheimen Militärentwicklungen der Deutschen zu bringen. Bis man dieses Bestreben erreicht hat, muss man allerdings viele Rätsel lösen, denn Undercover: Operation Wintersonne ist ein klassisches Point-and-Click Adventure.
Die Aufgaben für Schnüffler
Die Rätsel von Undercover: Operation Wintersonne sind für Adventure-Kenner zumeist ohne größere Probleme lösbar. Meistens muss man Gegenstände kombinieren, um diese mit diversen Hotspots zu verbinden. Jede Problemstellung ist logisch aufgebaut und kann mit etwas Konzentration und Geschick ohne Schwierigkeiten gelöst werden, sofern man bereits mit dem Adventure-Genre vertraut ist. Adventure-Neulinge könnten jedoch aufgrund der insgesamt zwar logischen – aber dennoch fordernden – Rätsel schnell frustriert werden.


Zudem kann man in den Optionen des Spieles einen so genannten Einsteigermodus wählen. Wenn man diesen aktiviert, kann man durch den Druck auf die Backspace-Taste alle Hotspots und Gegenstände des Spieles anzeigen lassen – dies ist vor allem für Anfänger eine sehr hilfreiche Option, welche jedoch die einzelnen Rätsel nicht entschärft und somit nur eine kleine Hilfe darstellt.
Die Geschichte des Titels wird in den zahlreichen hochauflösenden Zwischensequenzen erzählt.



