Twisted Metal - Test 

Netter Zeitgenosse - Sweet Tooth macht auch auf einem Motorrad eine gute Figur.
Verklagt den Steuermann!
Größtes Problem ist die unsagbar schlechte Steuerung. Nur weil ein Controller gefühlt 20 Knöpfe hat, müssen ja nicht alle belegt werden. Ein paar Beispiele aus der Standardvariante. Gas geben liegt auf Quadrat, für einen Turbo müsst ihr doppelt klicken. Rückwärtsfahren geht, wenn ihr zwei Mal auf Kreis drückt, ansonsten wird nur gebremst. Minen liegen auf dem Steuerkreuz links, das Schild rechts. Mit R3 wechselt ihr das Ziel, drückt ihr dabei aber nur leicht nach hinten, zündet ihr den Rückwärtsturbo.
Wer springen will, benutzt L1 und R1 und da es ja auch noch einen Bewegungssensor gibt, könnt ihr durch „Schlenzen nach vorne“ (Der Entwickler meint schnell nach vorne neigen) einen Turbosprint ausführen.
Schießen geht natürlich auch. Das liegt aber ganz langweilig auf R2 für die Hauptwaffe und R1 für die Sekundärwaffe. Sonderfunktionen gibt es natürlich ebenfalls noch, aber die findet man schon irgendwie, muss man doch nur Dreieck + L1 (oder auch mal R1) drücken. Da ist es ein Wunder, dass sich mit dem linken Stick das Fahrzeug lenken lässt.
Ähnlich schlecht ist die automatische Lock on-Funktion, die sehr oft einfach irgendwas ins Visier nimmt, aber nicht den Gegner vor euch.

Besonders ärgerlich, wenn ihr gerade eine Spezialwaffe abfeuert und sich das Fadenkreuz im letzten Moment entscheidet, doch nicht mehr auf dem Gegner ruhen zu wollen.
Ähnlich schlecht ist die automatische Lock on-Funktion, die sehr oft einfach irgendwas ins Visier nimmt, aber nicht den Gegner vor euch.

Online ist Twisted Metal eine Wonne, aber als praktisch reiner Onlinetitel etwas teuer.
Besonders ärgerlich, wenn ihr gerade eine Spezialwaffe abfeuert und sich das Fadenkreuz im letzten Moment entscheidet, doch nicht mehr auf dem Gegner ruhen zu wollen.




