Total War: Rome II - First Facts 

Mit 'Total War: Rome II' kehrt Creative Assembly nicht nur zu einem der erfolgreichsten Ableger der Strategie-Reihe zurück, sondern auch zu einer der fraglos interessantesten Epochen menschlicher Zeitrechnung. Unter welchem Mantel lassen sich strategische Elemente wie Eroberung und Verteidigung eines Weltreiches, vielschichtige taktische Schlachten in riesigen Dimensionen, diplomatische Beziehungen mit anderen Weltmächten und nicht zuletzt eine Inszenierung mit Intrigen und Ränkespielen so gut unterbringen, wie unter der Tunika des Imperium Romanum?
Neben der Tatsache, dass sich in der Vergangenheit viele Fans für eine Rückkehr zum Großreich ausgesprochen haben, dürfte auch der in den letzten Jahren gestiegene, mediale Fokus auf das Thema seinen Anteil an der Entscheidung getragen haben. TV-Serien wie 'Rome' oder 'Spartacus' rücken den Stoff wieder ins Zentrum des öffentlichen Interesses. Uns kann es nur recht sein, schließlich bot 'Rome: Total War' seinerzeit einen fantastischen Mix aus gegenseitig voneinander beeinflussten Strategie- und Taktikabschnitten und einem Diplomatie-Part.
Größer, schicker, düsterer, realistischer
Um dem Anspruch der Geschichte, den Fans und nicht zuletzt dem des eigenen Studios gerecht zu werden, will Creative Assembly das bekannte Spielprinzip an allen Ecken und Ende ausbauen. Die Kampagnen-Karte soll deutlich größer werden, um den Umfang des Römischen Reiches, das sich in seiner Hochzeit auf den drei Kontinenten rund um das Mittelmeer erstreckte, und dessen kulturelle Vielfalt besser wiedergeben zu können. Damit einher gehen größere Schlachten, in denen neuerdings Land- und Seeeinheiten gleichzeitig beteiligt sein können. Die klassische Aufteilung fällt damit weg, so dass beispielsweise durch Landungseinheiten und Beschuss von See neue Strategien möglich werden.
Die Vergrößerung der Karte vor allem gen Osten zielt zudem darauf ab, mehr Kampfstile und frische Settings in das Spiel bringen zu können. Konkrete Beispiele dafür wurden auf der Gamescom nicht genannt, doch rechnen wir fest mit einer Wiedergabe der Punischen Kriege (in der Demo war die Eroberung Kartahgos zu sehen), der Bürgerkriege in der eigenen Republik und natürlich den Konflikt mit dem stolpernden Ägypten und der in Germanien endenden Expansion im Norden.






