The Walking Dead - Around every corner - Test 

The Walking Dead zeichnete sich bisher durch feinste Horror-Unterhaltung aus. Das pure Grauen erleben wir in der vierten Episode, „Around every corner“, jedoch schon vor dem eigentlichen Spielstart. Aufgrund eines Spielstand-Bugs werden die alten Spielstände nicht erkannt. Dementsprechend werden unsere zuvor getroffenen Entscheidungen nicht eingebunden. Alternativ bietet uns das Spiel die Möglichkeit an, mit zufällig ausgewürfelten Entscheidungen zu starten. Was für eine Enttäuschung! Da wird mit den Konsequenzen unseres Handelns geworben und dann das? All die Momente, die wir gemeinsam mit der kleinen Clementine durchstanden haben, sind verloren. Damit sind wir beileibe kein Einzelfall. Im offiziellen Forum klagen Spieler plattformübergreifend über dieses Problem. Ob und wie es behoben wird, steht in den Sternen. Ärgerlich ist es in jedem Fall. Besonders, wenn man bedenkt, dass Erstkäufer wieder einmal die Dummen sind.

Lee ist nicht gerade der typische Held. Als Protagonist einer TWD-Staffel macht er jedoch richtig gute Arbeit.
Nach dem anfänglichen Frust kann das Abenteuer dann losgehen. Die kleine Gruppe um Hauptprotagonist Lee ist mittlerweile in Savannah angekommen, um Kennys Plan zu verwirklichen und Zuflucht auf einem Boot zu suchen. Doch wie das Leben während der Zombie-Apokalypse so spielt, kommt wieder einmal alles ein wenig anders. Offensichtlich werden die Überlebenden von jemandem gezielt ausspioniert. Zudem treibt in Savannah eine Gemeinschaft ihr Unwesen, die Darwins „Survival of the fittest“ ziemlich ernst nimmt.
Auch bleiben natürlich die Spannungen innerhalb der Gruppe nicht aus. Und dann wäre da ja noch das klitzekleine Zombie-Problem. In „Around every corner“ gibt es also erneut genug Stoff für eine spannende Story mit Überraschungen und Wendungen.

Wie in den vorherigen Episoden spielen dabei Themen wie Menschlichkeit und Schicksal eine große Rolle. In nicht wenigen Situationen verkommt unser Held Lee zum einfachen Statisten, kann das Geschehen trotz unserer Bemühungen nicht aufhalten. The Walking Dead macht das sehr clever. Lee ist kein strahlender Held, er kann nicht alle retten. Dann gibt es wiederum diese Momente, in denen wir als Lee dem Schicksal trotz aller ungünstigen Umstände ein Schnippchen schlagen. Wann wir überhaupt eine Chance haben, etwas zu verändern und wann nicht, bleibt undurchschaubar. Damit bleibt die Handlung reich an Überraschungen, wirkt authentisch und fasziniert ungemein.
Diese besticht nach wie vor durch intelligente Dialoge und glaubwürdige Charaktere. Was hier geboten wird, erreichen nicht viele Games. „Around every corner“ kann sogar noch einmal zulegen. Auch das Gameplay macht hier den rundesten Eindruck. Sicher, die Rätsel- und Actioneinlagen sind keine große Herausforderung. Der Bildschirmtod hat uns dann aber doch ein ums anderes Mal – das ist es wieder, das Wort „Überraschung“ – ereilt. Dass die vierte Episode spielerisch noch mehr Spaß macht, liegt daran, dass die Story dynamischer und actionreicher ist. Natürlich gibt es wieder einige Momente der Ruhe und des Innehaltens. Dennoch werden in der vierten Episode in etwa genauso viele Zombies geplättet wie in allen vorherigen Teilen zusammen. Haben wir uns schließlich durch die untoten Horden gekämpft und gerätselt, wartet am Ende abermals eine Überraschung auf uns. Wir werden mit den Auswirkungen unserer Entscheidungen aus den vorherigen Episoden konfrontiert. Dumm nur, dass es da diesen ärgerlichen Spielstand-Bug gibt.
Clementine wird sich durch eine harte Welt kämpfen müssen.
Wie in den vorherigen Episoden spielen dabei Themen wie Menschlichkeit und Schicksal eine große Rolle. In nicht wenigen Situationen verkommt unser Held Lee zum einfachen Statisten, kann das Geschehen trotz unserer Bemühungen nicht aufhalten. The Walking Dead macht das sehr clever. Lee ist kein strahlender Held, er kann nicht alle retten. Dann gibt es wiederum diese Momente, in denen wir als Lee dem Schicksal trotz aller ungünstigen Umstände ein Schnippchen schlagen. Wann wir überhaupt eine Chance haben, etwas zu verändern und wann nicht, bleibt undurchschaubar. Damit bleibt die Handlung reich an Überraschungen, wirkt authentisch und fasziniert ungemein.
Diese besticht nach wie vor durch intelligente Dialoge und glaubwürdige Charaktere. Was hier geboten wird, erreichen nicht viele Games. „Around every corner“ kann sogar noch einmal zulegen. Auch das Gameplay macht hier den rundesten Eindruck. Sicher, die Rätsel- und Actioneinlagen sind keine große Herausforderung. Der Bildschirmtod hat uns dann aber doch ein ums anderes Mal – das ist es wieder, das Wort „Überraschung“ – ereilt. Dass die vierte Episode spielerisch noch mehr Spaß macht, liegt daran, dass die Story dynamischer und actionreicher ist. Natürlich gibt es wieder einige Momente der Ruhe und des Innehaltens. Dennoch werden in der vierten Episode in etwa genauso viele Zombies geplättet wie in allen vorherigen Teilen zusammen. Haben wir uns schließlich durch die untoten Horden gekämpft und gerätselt, wartet am Ende abermals eine Überraschung auf uns. Wir werden mit den Auswirkungen unserer Entscheidungen aus den vorherigen Episoden konfrontiert. Dumm nur, dass es da diesen ärgerlichen Spielstand-Bug gibt.





geschrieben am 16.10.2012 um 13:29
Angyal
Padawan
The Walking Dead - Review
Hört sich richtig gut an, nur dass die vorherigen Spielstände nicht erkannt wurden ist jetzt nicht toll.
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