Der holprige Launch des Online-Rollenspiels 'The Secret World' und dessen Folgen lassen Entwickler Funcom offensichtlich über die Umstellung des Geschäftsmodells von Abogefbühren hin zu einem Free-to-Play-System nachdenken. Das Spiel sei so aufgestellt, dass es mit einem F2P- oder gar einem Hybridmodell unterhalten werden könne, wobei Funcomms neuer CEO Ole Schreiner im Gespräch mit GI.biz davon ausgeht, dass für alle drei Modelle ein Markt existiere. Nach der kürzlichen Senkung operativer Kosten, in dessen Zug viele Mitarbeiter das Studio verlassen mussten, wollen sich die Norweger künftig außerdem auf Spiele beschränken, die ein kleineres Team als 'Age of Conan' oder 'The Secret World' benötigen.
Zwar habe man 'The Secret World' als Abo-basiertes Spiel geplant und entwickelt, das bedeute jedoch nicht, dass man das Geschäftsmodell nicht umstellen könne, so Schreiner. „Angesichts dessen haben wir sehr wohl die Werkzeuge, um The Secret World in ein Free-to-Play-Spiel – oder sogar einen Hybriden – umzuwandeln, sollten wir uns irgendwann einmal dazu entscheiden. Wir haben das bei Age of Conan mit merklichem Erfolg gemacht.“
„Wir wissen alle, dass sich Trends und Erwartungen in der Gaming-Industrie, und wahrscheinlich speziell im MMOG-Genre, schnell entwickeln und wir überdenken unser Geschäftsmodell angesichts der sich ändernden Marktsituation und unserer eigenen Spielerbasis regelmäßig“, so Schreiner weiter. „Nicht nur bei The Secret World, sondern auch für unsere kommenden Spiele.“ Nach den Umstellungen der Teams sei „The Secret World nun ein profitables Geschäft und wir erwarten, dass es in der absehbaren Zukunft so bleibt“.












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