The Legend of Zelda: Twilight Princess - Test 

Die Zelda-Reihe ist nicht nur eine der beliebtesten und bekanntesten Spieleserien aller Zeiten, sie hat sich auch über viele Teile hinweg den Status einer fast "Unkritisierbaren" erarbeitet. Obwohl Link sich jedes Mal aufs Neue einem Abenteuer stellen muss, dass mindestens schon zum Teil durch seine Vorgänger bekannt ist, sorgen die überarbeiteten, aber bekannten Elemente nicht etwa für Frust unter den Fans, sondern viel mehr für ein Gefühl der Tradition, die in immer neuen Farben und Varianten erstrahlt.
Aus diesem Grund könnte auch kein Spiel besser als Zugpferd für die neue Wii geeignet sein, als The Legend of Zelda: Twilight Princess. Ob sich die Transformation vom GameCube- zum Wii-Titel nicht nur in finanzieller, sondern auch in spielerischer Hinsicht gelohnt hat, sollen die folgenden Zeilen klären.
Schatten und andere Gefahren
Alles beginnt so friedlich: An einem ganz normalen Tag hilft Link, wie immer, seinen liebenswerten Dorfbewohnern, wodurch man die Gangart des Spiels im übrigen recht schnell verstehen lernt. Doch das Szenario ändert sich beinahe zu plötzlich. Gerade als sich Link auf eine Reise nach Hyrule vorbereitet, werden zwei seiner Freunde und er von dunklen Gestalten überfallen und niedergeschlagen. Als er im Kerker von Twilight Hyrule, dem dunklen Gegenpart der Hauptstadt, erwacht, ahnt er nicht, dass ein genauso riesiges, wie wunderbar melancholisches Abenteuer auf ihn wartet, indem es an ihm liegt, die Ausbreitung und Existenz der Schattenwelt, die über das Königreich hereingebrochen ist und die Menschen in unsichtbare Schatten verwandelt, zu stoppen und zu zerschlagen.
Hilfe erhält Link bereits zu Beginn durch ein neues Mitglied in der Zelda-Familie. Midna, ein kleines, pelziges Wesen, dessen Herkunft man über das ganze Spiel hinweg anzweifelt und das weder besonders vertrauenswürdig, noch freundlich ist, stellt zunächst einmal die einzige Verbündete dar. Dieses Paradoxon passt zur traurig angehauchten Grundstimmung des Spiels und ist nur typisch für das innovationsarme, allerdings trotzdem wahnsinnig fesselnde Gesamtwerk. Ein weiterer Weggefährte ist diesmal ein Pferd, das Links Wege nicht nur beschleunigt, sondern ihn auch auf seinem Rücken kämpfen lässt. Die Steuerung des Tieres stellt sich zu Anfang zwar als etwas schwammig heraus, wird aber schon nach ein paar Kämpfen auf dem Rücken des Pferdes, die im übrigen äußerst beeindruckend sind, in Fleisch und Blut übergehen.
Ebenso neu ist, dass sich Link des öfteren einmal in einen Wolf verwandelt. Diese Metamorphosen sind zwar perfekt in die Geschichte integriert, letztlich vermisst man aber einen eindeutigen, spielerischen Grund für die neue Gestalt, zumal die Möglichkeiten, die sich daraus ergeben, nicht wirklich komplett ausgenutzt wurden. Lediglich das etwas andere Kampfverhalten des Wolfs bringt Abwechslung mit sich. Links Schwert ist jedoch die bedeutend motivierendere Waffe, als die Reißzähne des Wolfs. Diese kommen aber immer zum Einsatz, wenn Link nach Twilight Hyrule reist. Trotz der sichtbaren Melancholie, die die dunkle Welt ausstrahlt, überzeugen die zwei Reiche nicht wirklich. Man muss schon wissen, dass sie nicht zu einander gehören, um dies auch zu bemerken.
Nachdem mit Windwalker eines der ästhetischsten Spiele der letzten Jahre geschaffen wurde, besannen sich die Entwickler von Twilight Princess wieder auf traditionelle Werte von Zelda. Fans der Reihe dürften schnell erkennen, dass das Spiel so ziemlich alle erfolgreichen und beliebten Rätsel, Gegenstände und Schauplätze der zahlreichen Vorgänger enthält, mit Innovationen allerdings geizt. Es wirkt wie ein Lexikon, das alle Schätze der Zeldareihe in überarbeiteter Form für den Spieler bereit hält. Minispiele wie Angeln und Tiere eintreiben, Link versucht sich nämlich des öfteren als Cowboy, lockern die starre und unausweichlich auf das Ende zu steuernde Geschichte etwas auf.
Auch wenn die Rätsel nicht an die Komplexität früherer Zeldaspiele heranreichen, so ist zumindest die zweite wichtige Gameplay-Säule, der Kampf, spektakulärer als je zuvor. Und das obwohl Neuerungen, wie Finishing Moves nicht wirklich zum Setting passen.


Dennoch, auf Grund der grafischen Umsetzung und natürlich des neuen Controllers bekämpft man das Böse gern und geht kaum einem Gegner aus dem Weg. Dabei ist der Schwierigkeitsgrad immer angemessen. Richtig gefährlich wird es eigentlich nur, wenn man gegen einen der besonders kreativ gestalteten Endgegner in den Kampf zieht oder man nahe von Abgründen Stellung bezieht, da Link und auch seine Wolfsgestalt diese gern einmal beim Zuschlagen übersehen.
Nachdem mit Windwalker eines der ästhetischsten Spiele der letzten Jahre geschaffen wurde, besannen sich die Entwickler von Twilight Princess wieder auf traditionelle Werte von Zelda. Fans der Reihe dürften schnell erkennen, dass das Spiel so ziemlich alle erfolgreichen und beliebten Rätsel, Gegenstände und Schauplätze der zahlreichen Vorgänger enthält, mit Innovationen allerdings geizt. Es wirkt wie ein Lexikon, das alle Schätze der Zeldareihe in überarbeiteter Form für den Spieler bereit hält. Minispiele wie Angeln und Tiere eintreiben, Link versucht sich nämlich des öfteren als Cowboy, lockern die starre und unausweichlich auf das Ende zu steuernde Geschichte etwas auf.
Auch wenn die Rätsel nicht an die Komplexität früherer Zeldaspiele heranreichen, so ist zumindest die zweite wichtige Gameplay-Säule, der Kampf, spektakulärer als je zuvor. Und das obwohl Neuerungen, wie Finishing Moves nicht wirklich zum Setting passen.


Dennoch, auf Grund der grafischen Umsetzung und natürlich des neuen Controllers bekämpft man das Böse gern und geht kaum einem Gegner aus dem Weg. Dabei ist der Schwierigkeitsgrad immer angemessen. Richtig gefährlich wird es eigentlich nur, wenn man gegen einen der besonders kreativ gestalteten Endgegner in den Kampf zieht oder man nahe von Abgründen Stellung bezieht, da Link und auch seine Wolfsgestalt diese gern einmal beim Zuschlagen übersehen.



