The Amazing Spider-Man - Test 

Auch wenn die letzten Spiele rund um den beliebten Netzschwinger gar nicht mal so schlecht waren – den meisten Spaß hatte man mit Spider-Man noch immer in dem großen Spielplatz Manhattan. Beenox, die zuletzt mit 'Dimensions' und 'Edge of Time' erste Erfahrungen mit der Franchise sammeln konnten, schicken Spidey nach langer Abstinenz endlich wieder zurück ins Freie. Ob das alleine schon reicht, um für genügend Schwingspaß zu sorgen, oder ob hier noch mehr unter der Maske schlummert als man bei einem Lizenzspiel vermuten mag?
Ja, ja, die Sache mit den Lizenzspielen. Gerade Titel, die pünktlich zum entsprechenden Film auf den Markt kommen, trumpfen in der Regel nicht unbedingt mit spielerischer Brillanz auf. 'The Amazing Spider-Man – The Game' macht aber eine überraschend gute Figur. Endlich ist es wieder möglich, sich frei durch die Stadt zu bewegen und mal die eine oder andere Nebenmissionen zu absolvieren, bevor man sich wieder Story des Spiels widmet. Diese ist nach den Geschehnissen des Spiels angesiedelt und konfrontiert den lustigen Spinnenmann mit einem fiesen Virus, der sich immer weiter in der Stadt ausbreitet und Bevölkerung zu angriffslustigen Schmierfinken mutieren lässt.
Die Geschichte wird mit der obligatorischen Prise Spidey-Humor erzählt, plätschert aber die meiste Zeit munter vor sich hin und dreht erst zum Ende des Spiels ein wenig auf. Und das leider zu wenig, als dass sie wirklich einen bleibenden Eindruck hinterlassen könnte.

Die rund 20 Missionen der Story lassen euch gegen Schergen wie Rhino oder Scorpion antreten, die meiste Zeit schickt euch Beenox dabei allerdings wieder in von Gegnern überquellenden Gebäude, langweilige Fabriken oder in Abwasserkanäle. Das Design der Missionen ist die meiste Zeit sehr linear, die Umgebungen trist und es läuft zu häufig auf das stumpfe Verdreschen der Schergen hinaus. Die Entwickler setzen dabei auf ein Kampfsystem, das man quasi 1:1 aus 'Batman: Arkham City' übernommen, leider nur nicht so filigran umgesetzt hat. Prinzipiell hämmert ihr wie wild auf den Angriffsbutton herum und weicht feindlichen Angriffen mit dem Dodge-Button aus, sobald ihr darauf hingewiesen werdet.

Ein Spider-Man-Spiel ohne Rhino? Denken Sie nach!
"Repetitiv" ist das Stichwort
Die rund 20 Missionen der Story lassen euch gegen Schergen wie Rhino oder Scorpion antreten, die meiste Zeit schickt euch Beenox dabei allerdings wieder in von Gegnern überquellenden Gebäude, langweilige Fabriken oder in Abwasserkanäle. Das Design der Missionen ist die meiste Zeit sehr linear, die Umgebungen trist und es läuft zu häufig auf das stumpfe Verdreschen der Schergen hinaus. Die Entwickler setzen dabei auf ein Kampfsystem, das man quasi 1:1 aus 'Batman: Arkham City' übernommen, leider nur nicht so filigran umgesetzt hat. Prinzipiell hämmert ihr wie wild auf den Angriffsbutton herum und weicht feindlichen Angriffen mit dem Dodge-Button aus, sobald ihr darauf hingewiesen werdet.




