Terrorist Takedown: Covert Operations - Test 

Blickt man auf dem breit gefächerten Action-Teller ab und zu einmal an den äußersten Rand, so hat man bestimmt schon einmal etwas von der Terrorist Takedown-Reihe gehört, einer von US-Pathos nur so strotzenden Shooter-Reihe die viel Action für wenig Geld verspricht. Ob wir uns mit dem neuesten Teil Covert Operations anfreunden konnten, erfahrt Ihr in unserem Review.
Wie sehr doch eine gut gemachte Verpackung das eigentliche Spiel verschleiern kann, sieht man des Öfteren. Doch Terrorist Takedown: Covert Operations ist ein ganz besonderer Fall, denn hier wird gelogen, was das Repertoire hergibt. Beispiele gefällig?
Zitat: „Inmitten atemberaubender Kulissen kämpfen Sie sich ihren Weg durch die grüne Hölle!“
Realität: Okay, die Umgebungen sehen dank Chrome-Engine nicht übel aus, aber von einem Prädikat wie „atemberaubend“ sind sie dennoch meilenweit entfernt, zumal die Anzahl der „atemberaubenden Kulissen“ sich doch arg in Grenzen hält. Das beste Level stellt hierbei eine Tempelruine dar, in der es im Gegensatz zu anderen Szenarien mal nicht vor Stolpersteinen „dank“ grauenhafter Kollisionsabfrage wimmelt.
Zitat: „Eine große Waffenvielfalt steht Ihnen zur Verfügung.“
Realität: Eine große Waffenvielfalt?! Vielfältig wäre das Waffenrepertoire nur dann, wenn sich die Schießprügel nicht nur optisch, sondern auch hinsichtlich ihrer Auswirkungen voneinander unterscheiden würden. Mit knapp zehn Knarren bietet Covert Operations in etwa genauso viel bleihaltige Argumente wie viele andere Shooter auch. Und ob man nun mit einem M16 oder einer AK47 den Terroristen auf den virtuellen Leib rückt, ist hier eigentlich egal.
Zitat: „Fortgeschrittene AI lauert überall!“
Realität: Was für ein Brüller! Die fortgeschrittene AI lauert überall?! Dann haben wir sie wohl bei der dichten Vegetation übersehen, denn hier macht keiner, aber auch wirklich kein einziger KI-Gegner einen einigermaßen schlauen Eindruck. Wäre der Kampf gegen den Terror doch immer so einfach! Würden echte Terroristen wie in Covert Operations entweder wie die Lemminge auf Euch zu stürmen, einfach nur dumm da stehen und sich nicht zur Wehr setzen oder sich eigens geworfene Granaten selbst vor die virtuellen Sohlen legen, wäre uns ein großes Problem auf der Welt erspart, denn selbst ein Primat verhält sich cleverer als die Gegner in diesem Spiel.


Zitat: „Beweisen Sie, dass Ihr jahrelanges Training nicht umsonst war. Agieren Sie mit der Geduld und dem Erfindungsreichtum eines Scharfschützen!“
Realität: Dieser Satz soll wohl geballte Taktik andeuten. Ja, davon haben wir sehr viel gemerkt. Aber Schluss mit der Ironie! Taktik ist praktisch nicht existent, die meiste Zeit rennen wir durch irgendwelche Levels und ballern einen Terroristen nach dem anderen um. Das war's. Es gibt keine bedeutenden Highlights unter den Missionen. Das Motto heißt stattdessen: „Run, Kill, Escape“. Ach so, in einer Mission mussten wir für einige Sekunden leise vorgehen und eine Exekutierung stoppen.
Realität: Was für ein Brüller! Die fortgeschrittene AI lauert überall?! Dann haben wir sie wohl bei der dichten Vegetation übersehen, denn hier macht keiner, aber auch wirklich kein einziger KI-Gegner einen einigermaßen schlauen Eindruck. Wäre der Kampf gegen den Terror doch immer so einfach! Würden echte Terroristen wie in Covert Operations entweder wie die Lemminge auf Euch zu stürmen, einfach nur dumm da stehen und sich nicht zur Wehr setzen oder sich eigens geworfene Granaten selbst vor die virtuellen Sohlen legen, wäre uns ein großes Problem auf der Welt erspart, denn selbst ein Primat verhält sich cleverer als die Gegner in diesem Spiel.

Zitat: „Beweisen Sie, dass Ihr jahrelanges Training nicht umsonst war. Agieren Sie mit der Geduld und dem Erfindungsreichtum eines Scharfschützen!“
Realität: Dieser Satz soll wohl geballte Taktik andeuten. Ja, davon haben wir sehr viel gemerkt. Aber Schluss mit der Ironie! Taktik ist praktisch nicht existent, die meiste Zeit rennen wir durch irgendwelche Levels und ballern einen Terroristen nach dem anderen um. Das war's. Es gibt keine bedeutenden Highlights unter den Missionen. Das Motto heißt stattdessen: „Run, Kill, Escape“. Ach so, in einer Mission mussten wir für einige Sekunden leise vorgehen und eine Exekutierung stoppen.



