Tekken Tag Tournament 2 - Test 

Seit 'Street Fighter' wieder erstarkt und 'Soul Calibur' zur echten Konkurrenz geworden ist, hat es die 'Tekken'-Reihe nicht mehr so leicht, PlayStation-Spieler in ihren Bann zu ziehen. Xbox 360-Besitzer haben zudem keine traditionelle Bindung zu dem Franchise, wodurch die Verkaufszahlen für Microsofts Flagschiff ebenfalls nicht von allein in erfolgreiche Höhen schießen. Grund genug für Namco Bandai einige Kompromisse einzugehen, um die Serie in der Gunst der Spieler aufleben zu lassen. Man denke nur an 'Street Fighter vs. Tekken', das bei Namco Bandai vermutlich keiner mit Stolz in der Familie zeigt. Und nun erscheint mit 'Tekken Tag Tournament 2' der Nachfolger eines der beliebtesten Spiele der Reihe, wobei dieses zunächst eigentlich nur als Experiment gedacht war - wir freuen uns darüber. Ob der Titel auch gut ist, klärt der Test.
Der Humor siegt
Von einer ernstzunehmenden Hintergrundgeschichte hat sich die 'Tekken'-Serie schon lange verabschiedet und auch der eine oder andere Charakter kann nur als humoristische Hommage an bestimmte Kampfstile angesehen werden.
'Tekken Tag Tournament 2' setzt dem Ganzen nun wirklich die Krone auf. Obwohl der Titel nicht über eine Singleplayer-Kampagne verfügt, setzt er die Charaktere trotz allem so beschämend lächerlich in Szene, dass man darüber lachen muss, um es nicht traurig zu finden. Das beste Beispiel ist das so genannte Kampflabor. Der einzige Modus, in dem sich so etwas wie eine Geschichte entfaltet.
Dort helfen wir dem bereits aus früheren Spielen bekannten Combot, einem Roboter mit Ansätzen menschlicher Intelligenz, die Grundlagen des Kampfes zu verstehen. Ganz nebenbei erlernen Anfänger dadurch ebenfalls das wichtigste Grundwissen über die Kunst des virtuellen Vermöbelns. Allerdings zahlt man dafür einen hohen Preis, weil man sich einer überaus lächerlichen Geschichte hingeben muss: Multimilliardär Violet baut an einem extrem großartigen Kampfroboter, er plant und schraubt auf den unterschiedlichsten Kontinenten und steckt seine ganze Lebenszeit in die Aufgabe.

Dort helfen wir dem bereits aus früheren Spielen bekannten Combot, einem Roboter mit Ansätzen menschlicher Intelligenz, die Grundlagen des Kampfes zu verstehen. Ganz nebenbei erlernen Anfänger dadurch ebenfalls das wichtigste Grundwissen über die Kunst des virtuellen Vermöbelns. Allerdings zahlt man dafür einen hohen Preis, weil man sich einer überaus lächerlichen Geschichte hingeben muss: Multimilliardär Violet baut an einem extrem großartigen Kampfroboter, er plant und schraubt auf den unterschiedlichsten Kontinenten und steckt seine ganze Lebenszeit in die Aufgabe.






