Zwischen dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und Entwickler Valve droht sich ein Rechtsstreit rund um die Geschäftsbedingungen von Steam an. Valve hat die letzte Fristverlängerung verstreichen lassen, ohne die Geschäftsbedingungen der Online-Distributionsplattform abzuändern. Das bestätigte eine Sprecherin des vzbv gegenüber unserem Magazin. Die Verbraucherschützer behalten sich nun vor, weiter Schritte gegen das US-Softwareunternehmen einzuleiten.
Stein des Anstoßes sind die jüngsten Veränderungen der Steam-Nutzungsbedingungen und der Valve-Datenschutzrichtlinie aus Anfang August. Wer sie nicht akzeptiert, kann nicht mehr auf seinen Spieler-Account zugreifen – damit auch nicht auf die erworbenen Spiele. Zudem kritisiert der Bundesverband, dass registrierte Steam-Produkte aufgrund des personenbezogenem Accounts nicht weitergegeben bzw. veräußert werden können, obwohl diese Möglichkeit nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs, nach dem per Download erworbene Gebrauchtspiele weiterverkauft werden dürfen, gegeben sein muss.
Der vzbv lies Valve mit seiner Abmahnung Mitte vergangenen Monats bis zum 26.September Zeit, die geforderte Unterlassungserklärung abzugeben. Nach Verstreichen der Frist gewährte der vzbv dem Hersteller eine weitere Zeitspanne, die am 10. Oktober abgelaufen ist.











geschrieben am 13.10.2012 um 10:28
UwePhse
Spam-Lehrling
Steam-Nutzungsbedingungen - Verbraucherschützer prüfen weitere Schritte
Könnte nicht passieren, da die Steam-Server weltweit verteilt sind.
Man muss nur den Zugriff-Server ändern und schon könnte man das aushebeln.
Steam müsste sich neue Server anschaffen, die vor Zugiffen aus der EU ( Nicht nur Deutschland alleine ) geschütz sind.
Das Geld hat Steam aber grade echt nicht !
geschrieben am 11.10.2012 um 18:16
IncognitoCulto
Eingeweihter
Steam-Nutzungsbedingungen - Verbraucherschützer prüfen weitere Schritte
Steam weg, Origin weg und zocken wie zu guten alten Zeiten. Game kaufen, installieren, ggf. Server installieren und seine erworbenen Spiele, schlechte Spiele od. unglückliche/unpassende Geschenke einfach wieder verkaufen an wen und wo man will. Ich persönlich bräuchte ehrlich gesagt keine der beiden Plattformen, meine Spiele kaufe ich in der Regel im Handel (Laden od. Online in England/USA), das BF 3 Premium Paket war bisher die einzige Ausnahme.
Ein Traum der wohlmöglich niemals wieder wahr werden wird.
The good old Days. ;-)
geschrieben am 11.10.2012 um 14:57
bloodredeye
Eingeweihter
Steam-Nutzungsbedingungen - Verbraucherschützer prüfen weitere Schritte
Naja was passiert im besten Fall? Valve könnte einlenken. Was ich nicht denke. Im schlimmsten Fall lässt man sich auf einen langjährigen Rechtsstreit ein und am Ende werden Teile von Steam für Deutschland gesperrt. Auch keine gute Lösung.
geschrieben am 11.10.2012 um 13:25
KueheUmschubbsen_
Spam-Meister
Steam-Nutzungsbedingungen - Verbraucherschützer prüfen weitere Schritte
Ich muss die Verpflichtung "unterschreiben", um an mein Hab und Gut zu gelangen. Nennt man unter Juristen Erpressung oder zumindest Nötigung. Dies gilt übrigens seit Gründung von Steam. Die Unterschriften sind damit illegal zustande gekommen und somit nicht rechtsgültig. Sämtliche userfeindlichen Aktionismen egal welcher Art von Valve sind somit ebenfalls illegal.
Die Rechtslage ist wohl recht eindeutig, q.e.d.
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