Star Wars: The Old Republic - Test 

Was ist geschehen, wenn in der Looki-Redaktion allerorts über einen längeren Zeitraum hinweg die 'Star Wars'-Fanfare gepfiffen wird?
a) Es ist ein schlechtes Star Wars-Spiel erschienen, das das Franchise mit Macht blamiert.
b) Es ist ein gutes Star Wars-Spiel erschienen.
c) Jan hat endlich herausgefunden, wer sein wahrer Vater ist.
Die Beantwortung dieser Frage dürfte nicht zu den schwersten Aufgaben dieser Galaxis gehören. Schließlich hatten wir mit unserem Beta-Bericht schon einen "guten" Eindruck vom Online-Rollenspiel 'Star Wars: The Old Republic'. Spieltechnisch hat sich diesbezüglich nicht viel geändert, weswegen wir bei unserer Wertung unseren gewohnt geschulten Blick insbesondere auf die Langzeitmotivation der Abenteuer gelegt haben. Sind sich die Klassengeschichten zu ähnlich? Wird auch im Endgame Abwechslung geboten?
"Was ist das größere TOR? Das TOR oder das TOR, das folgt?"
Der Sith-Krieger Dagorlo ist ein merkwürdiges Wesen seiner Art. Spürte er in seiner Ausbildung auf Korriban noch den Hass und Zorn in sich, wichen diese starken Emotionen nach einem Intermezzo mit Anhängern des legendären Revans der Erkenntnis, dass auch die helle Seite mit ihren Tugenden erforschenswert sei.
Dagorlo war sich sicher, in der Kombination beider Wege das mächtigste Wesen der weit, weit entfernten Galaxis zu werden.
Dieser kleine Einblick in die Gedankenwelt eines meiner Charaktere ist kein Bestandteil der spezifischen Klassengeschichte. Es zeigt vielmehr, welches Potenzial 'The Old Republic' dem Rollenspiel bietet. Auch wenn getroffene Entscheidungen in der eigenen Spielwelt auch nach vielen, vielen Spielstunden nur minimale Auswirkungen haben, erzählen sie doch eine Geschichte. Eine Geschichte des Charakters, den man erschaffen, den man vom Beginn des Aufstiegs an begleitet hat. Der Charakter wird lebendig, seine Taten bleiben im Gedächtnis. Es ist ein Gefühl, das es in dieser Form noch in keinem anderen MMO gegeben hat.

Natürlich kann dieses Gefühl auch ein Offline-Abenteuer auslösen. Der Vorteil des Online-Rollenspiels ist jedoch die Persistenz des persönlichen Abenteuers. Es gibt kein Laden des vorherigen Spielstandes, das Entscheidungen und Taten revidieren kann. Der Charakter bleibt. Auch wenn seine Freunde und Gefährten mit seinen Entscheidungen nicht konform gehen, kämpfen sie doch zusammen für die eine Sache. Einige mögen für bessere Ausrüstung, andere für Ruhm und Ehre in die Schlachten ziehen. Dennoch ziehen alle an einem Strang, der die Kämpfe zu erfolgreichen werden lässt.
Dieser kleine Einblick in die Gedankenwelt eines meiner Charaktere ist kein Bestandteil der spezifischen Klassengeschichte. Es zeigt vielmehr, welches Potenzial 'The Old Republic' dem Rollenspiel bietet. Auch wenn getroffene Entscheidungen in der eigenen Spielwelt auch nach vielen, vielen Spielstunden nur minimale Auswirkungen haben, erzählen sie doch eine Geschichte. Eine Geschichte des Charakters, den man erschaffen, den man vom Beginn des Aufstiegs an begleitet hat. Der Charakter wird lebendig, seine Taten bleiben im Gedächtnis. Es ist ein Gefühl, das es in dieser Form noch in keinem anderen MMO gegeben hat.

Coruscant ist den Entwicklern außerordentlich gut gelungen.
Natürlich kann dieses Gefühl auch ein Offline-Abenteuer auslösen. Der Vorteil des Online-Rollenspiels ist jedoch die Persistenz des persönlichen Abenteuers. Es gibt kein Laden des vorherigen Spielstandes, das Entscheidungen und Taten revidieren kann. Der Charakter bleibt. Auch wenn seine Freunde und Gefährten mit seinen Entscheidungen nicht konform gehen, kämpfen sie doch zusammen für die eine Sache. Einige mögen für bessere Ausrüstung, andere für Ruhm und Ehre in die Schlachten ziehen. Dennoch ziehen alle an einem Strang, der die Kämpfe zu erfolgreichen werden lässt.




