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Star Wars: The Complete Saga - Spezial Blu-Ray


Beispielsweise wurde eine neue Animation eingesetzt, als Qui Gon Jinn und Obi Wan Kenobi vor dem Beschuss der Droidekas flüchten. Es gibt zwar auch bei Episode II: Angriff der Klonkrieger und Episode III: Die Rache der Sith einige Veränderungen, diese belaufen sich aber in den meisten Fällen auf Kleinigkeiten und sind von daher nicht wirklich erwähnenswert.

Erstklassige Bildqualität: Allen voran die Episoden II und III profitieren enorm von der digitalen Film- und Videotechnik.



Die Episoden IV, V & VI



Anders sieht es da schon bei der Klassischen Trilogie aus, bei der es nach dem 2004er-Release des DVD-Boxsets, schon mehr auszubessern galt. Seltsamerweise hat man aber nicht konsequent alles Fehlerbehaftete verbessert, sondern teils bekannte Filmfehler so gelassen, wie sie schon immer sind. So hat man es zum Beispiel in Episode IV: Eine neue Hoffnung endlich geschafft, Lukes Lichtschwert richtig einzufärben, aber komischerweise nicht in allen Szenen. Auch ist es schön anzusehen, das in Episode VI: Die Rückkehr der Jedi-Ritter der Ewok Wicket endlich richtige Pupillen hat und sogar mit seinen Augen zwinkern kann. Schaut man sich aber die anderen pelzigen Freunde an, bemerkt man dank des neuen HD-Mediums nun viel deutlicher, das bei einigen Ewoks noch immer die Augen fehlen und man sogar hinter den Masken, teils die Gesichter der Schauspieler sehen kann.
Richtig toll sieht nun auch das Tor von Jabbas Palast aus, dessen volle Größe man nun dank einer neuen Kamerafahrt viel besser erkennen kann. Weitere kleine Änderungen sind unter anderem, dass das Lispeln von Obi Wan kaum noch hörbar ist und die Farben aller Lichtschwerter weitestgehenst neu angepasst worden sind. Darüber hinaus ist nun der Dug Sebulba, in einer kurzen Szene in Jabbas Palast zu sehen, Obi Wan gibt einen etwas anderen Schrei von sich, um die Sandleute auf Tatooine zu verscheuchen und auch die Sequenz, in der Han Solo aus dem Karbonit befreit wird, wurde mit neuen Effekten angereichert.

Endlich hat man sich die Mühe gemacht und die Farbe von Lukes Lichtschwert korrigiert - leider aber nicht in allen Szenen.



Die wichtigste, oder besser gesagt am meisten für Kritik sorgende Veränderung an der alten Trilogie, ist allerdings Darth Vaders hinzugefügtes schreien, als Luke am Ende vom Imperator mit den Blitzen gefoltert wird. Bislang hat Darth Vader immer wortlos zugeschaut, neuerdings gibt er aber ein langgezogenes „Neeeeeiiiinn!“ von sich. Und das sogar gleich zweimal, nämlich auch, wenn er den Imperator packt und in den tiefen Schacht schmeißt. Insgesamt betrachtet sind aber alle Änderungen durchaus sehenswert und sorgen für einen besseren Gesamteindruck, wenn auch viele eingefleischte Fans gerade deshalb vermutlich um die Neuauflage einen großen Bogen machen werden.
 
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