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Spec Ops: The Line - Test PC


Es bleibt nicht bei der bloßen Story. Eine große Rolle spielen die Gefühle der Soldaten, die Beziehungen untereinander, erzählt in vielen Cutscenes, auch innerhalb der Missionen.

Durch eine gezielte Exekution geben die Feinde Ruhe und ihr sammelt munter Munition ein.



Irgendwie sandig hier!



Spec Ops arbeitet viel mit der Psyche der Charaktere. Ist das Dreierteam zu Beginn noch gefestigt, werden die Sprüche nach und nach flacher – was das Trio zu sehen bekommt, schlägt ihnen auf den Magen. Leichen baumeln an Seilen von der Decke herunter, Gliedmaßen fehlen, die Gesichter der Toten sind vor Schmerz verzerrt.

Es sind zwar Soldaten, irgendwann haben sie aber genug. Und es wirkt sich auf ihre Handlungen aus. Ein wichtiges Element sind sogenannte „Exekutionen“. Gegner werden in der Regel nur angeschossen, kriechen dann über den Boden und versuchen zu fliehen. Lauft ihr nun hin, könnt ihr ihrem Leid ein Ende bereiten. Begnügt sich Walker zu Beginn noch mit Schlägen auf den Kopf, setzt er recht bald einfach die Waffe an und drückt ab.
Das hat zwei Nebeneffekte. Zum einen stehen solch am Boden liegende Feine gerne wieder auf und fallen euch in den Rücken, was im Gefecht wirklich nicht zu gebrauchen ist. Zum anderen ist Munition rar und durch die Exekution bekommt ihr einen Extra-Happen.

Neben der Story ist es das Setting, dass Spec Ops interessant macht. Sand beherrscht das Bild und ist entscheidend am Gameplay beteiligt. Stehen mehrere Feinde in einer Traube zusammen, könnt ihr sicher sein, dass sich irgendwas mit der Umgebung anstellen lässt. Ein gezielter Beschuss der Glasfront lässt vielleicht eine Sandlawine in den Raum gleiten, der die Feinde mit sich mit. Stehen Feinde auf Glasdächern, lassen sich diese ebenfalls zerstören, um schnell für Ruhe zu sorgen.

Beleuchtet sind die Areale stellenweise richtig gut.



Oder ihr kämpft gegen eine Übermacht, die sich in einem alten Hochhaus verschanzt hat. Lange genug durchhalten und schon wird ein Sandsturm getriggert, der das ganze Gebäude mit sich reißt. Solche Momente sind wohl dosiert und zu Beginn sehr beeindruckend. Gerade das „schieße auf die Wand und sorge für eine Lawine“ wird aber im Laufe der nicht ganz zehn Stunden dauernden Kampagne etwas zu oft bemüht.
27.06.2012
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(Cluster: web3 - Sprache: de)