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Spec Ops: The Line - Test PC




Shooter haben es immer schwer. Vergleiche zu bekannten Titeln sind schnell gezogen, die Qualität gegeneinander abgewägt und eine ganze Menge Fan-Gehabe spielt sicherlich eine nicht zu unterschätzende Rolle. Umso schöner, dass sich ein deutsches Entwickler-Team an einen ambitionierten Vertreter wagt – ohne das Genre neu zu erfinden.

Wo ist nur die 33.?



Spec Ops als Reihe hat eine lange Tradition, wenn man es denn so nennen sollte. Bereits auf der PSX erschienen (mehr oder minder) brauchbare Titel dazu, für die PlayStation 2 sollte ein Remake/Reboot von Rockstar Games erscheinen. Letzteres kam nie in den Handel, die Serie verlor sich. Nun hat mit Yager ein Entwicklerstudio aus Berlin sich der Reihe angekommen, dabei aber eigentlich alles über Bord geworfen, was irgendwie mal entscheidend für die Serie war. Die Nähe zu den vermeintlichen Vorgängern steckt nur noch im Namen.

Bricht man es auf das nötigste herunter, so ist Spec Ops ein simpler Cover-Shooter. Sprich: Ihr geht in (mitunter zerstörbare) Deckung, erledigt alle Feinde, lauft ein paar Meter, geht wieder in Deckung, womit das Spielchen von vorne beginnt. Auf solche oder ähnliche Weise funktionieren viele Genrevertreter – der Trick ist es, daraus das Beste zu machen, mit eigenen Ideen zu würzen, Spielwitz zu integrieren.
Und dieser Spielwitz erschließt sich recht schnell, denn storytechnisch ist Spec Ops weit vor seinen Genrekumpanen, die das ewige Tom Clancy-Liedchen singen oder euch in irgendein beliebiges Kriegsgebiet schicken. Dubai liegt in Schutt und Asche und zwar nicht durch einen Terroranschlag. Die Natur hat sich das zurückgeholt, was einst ihr gehörte – Sandstürme haben die gigantische Stadt verwüstet.

So ein bisschen ungemütlich geworden, wird die Stadt evakuiert – vorne mit dabei die Amerikaner. Colonel John Konrad und seine 33. Einheit sollten einen der letzten Konvois aus der Stadt führen, wird nun aber seit einigen Wochen vermisst. Ihm zu Hilfe kommt nun ein Delta Force-Team, bestehend aus Captain Martin Walker (der Hauptcharakter), sowie Alphonso Adams und John Lugo.

Das Dreierteam macht sich auf den Weg in die Stadt, trifft aber schon bald auf viele Mysterien. So finden sich viele tote Mitglieder der 33. Einheit und so ganz ist nicht klar, warum und durch wen sie ums Leben gekommen sind. Ganz suspekt wird es, als einer der Bösewichte auf den Plan tritt, der die Befehle in astreinem Englisch erteilt.

Im Kern bietet The Line das so typische Cover-and-Shoot-Gameplay.



Und es kommt noch schlimmer. Menschen werden von den vermeintlichen Terroristen in der Stadt zusammen getrieben, die CIA war auch noch irgendwann vor Ort und die Zahl der Opfer in den eigenen Reihen wächst und wächst.
27.06.2012
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(Cluster: nd03 - Sprache: de)