Soul Bubbles - Test 

Der Nintendo DS ist der Prestige-Handheld in Sachen innovativem Gameplay. Nicht zuletzt durch seinen Touchscreen und den Stylus bietet er vielen neuen Gameplay-Ideen ausreichend Handlungsspielraum. Doch meist erwarten den Spieler unausgereifte neue Ideen oder einfach Klone der ein oder anderen erfolgreichen Franchise. Wirklich innovative Spiele, die auch den nötigen Spielspaß bieten gibt es wenige. Dazu gehören etwa Trauma Center und Phönix Wright. Doch mit Soul Bubbles schickt Eidos ein durch und durch ambitioniertes Projekt ins Rennen, dass durch seine Ausgefallenheit und Spielbarkeit zu glänzen vermag. Ob es jedoch auch auf lange Sicht motivieren kann, versuchen wir in unserem Test zu klären.
Als kleiner Seelenführer verschlägt es den Protagonisten in eine sonderbare Zwischenwelt. Diese Realität stellt quasi die Trennung zwischen dem Leben und dem, was darauf folgt dar. Wer seine körperliche Hülle verlässt, schwebt als zerbrechliche Seele in eben jenem Zwischenraum und wartet darauf, von einem Seelenführer in die andere Welt transportiert zu werden. Die Aufgabe des Spielers stellt sich dabei eigentlich als einfach dar. Er muss die wartenden Seelen auf die andere Seite führen. In seiner Verantwortung liegt letztlich auch das Glück der Seelen, denn gehen sie verloren, sind sie für immer in der beschriebenen Zwischenwelt gefangen.Um sie sicher zu transportieren, darf man auf verschiedene Werkzeuge zurückgreifen, die allesamt, wie der Name des Spiels schon vermuten lässt, mit dem Erstellen, Teilen und Zerstören von Blasen zu tun haben.
Von Seelen und ihren Führern
So schließt man die Seelen in eben jenen Blasen ein, um sie vor gefährlichen Umwelteinflüssen zu schützen. Das Ganze funktioniert mit dem Stylus. Zieht man einen Kreis um seine Schützlinge, entsteht die schützende Hülle. Da man sich dabei schon einmal vertun kann, hat man die Möglichkeit durch Antippen der Blase die Luft herauszulassen. Dabei muss man allerdings darauf achten, nicht zu viel entweichen zu lassen, damit sie nicht platzt. Logischerweise ist eine möglichst kleine Blase besser geschützt, als eine Ausufernde.

Ins Feuer darf die Blase natürlich nicht gelangen. Löschen ist hier angesagt!
Soul Bubbles ist in viele kleinere und größere Level unterteilt, die alle relativ linear angeordnet sind. Dabei sieht man diese immer aus einer 2D-Sicht von der Seite. Der Protagonist kann sich überall auf der jeweiligen Karte bewegen. Ihn behindern weder Wände, noch Gestrüpp oder andere Hindernisse.



