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Sorcery - Test Playstation 3




Wenn es um "richtige" Spiele mit Bewegungssteuerung geht, ist Nintendo Wii eigentlich die einzige Konsole, die ein größeres Repertoire bietet. Mit Move sollte alles anders werden, doch fehlten auch hier lange Zeit (und fehlen noch immer) echte Spiele für den Coregamer. Bei 'Sorcery' mag vielleicht das kindliche Design abschrecken, doch bekommt ihr damit ein waschechtes Action-Adventure, das sich von vorne bis hinten gut mit Move spielen lässt.

Der Zauberlehrling



Move ist essentiell, denn auch wenn das Gameplay durchaus mit dem Controller zu meistern wäre, gibt es keinen entsprechenden Support – ihr müsst zwingend mit Move und einem Navigationscontroller spielen. Wer kein entsprechendes Equipment hat, darf damit tief in die Tasche greifen – satte 83 Euro kostet ein Bundle aus Spiel, Kamera und den beiden Controllern.

Damit lässt sich 'Sorcery' dann aber butterweich spielen. Ihr steuert Finn, einen Zauberlehrling der alten Schule bei dem zwei Dinge sicher sind: er weiß nichts und ist tollpatschig. Sein Meister Dash ist gerade außer Haus und einzige Aufpasserin ist Katze Erline, auf deren gute Ratschläge natürlich nichts gegeben wird. Er findet einen Zauberstab, gleich den passenden Trank dazu und kann von nun an Magie wirken.
Bei den ersten Probeversuchen geht ein Zaubertrank verloren, den Finn - lieb wie er ist - ersetzen möchte. Die benötigte Zutat findet sich jedoch nur in einer nahegelegenen Grabstätte, in der mit der Banshee ein böser Geist haust. Wir finden die Zutat, besiegen nebenbei den Geist, vermasseln dann aber alles. Es soll nicht weiter gespoilert werden, denn was sich jetzt anschließt, ist durchaus spielenswert, auch wenn der Tiefgang vielleicht zu wünschen übrig lässt.

'Sorcery' kämpft mit einer einzigen Schwäche: die lange Entwicklungszeit. Das wird ihm aber nur zum Teil zum Verhängnis, denn a) gab es seit dem Move-Release vor zwei Jahren keine nennenswerten Fortschritte, was Spielbarkeit per Bewegung angeht, und b) mag die Optik alt wirken, hat aber ihren Charme.

Geh mir weg mit dem Controller!



Ihr steuert Finn mit dem Navigationscontroller, die Kamera wird automatisch gelenkt, lässt sich aber jederzeit hinter Finn zentrieren. Der Movecontroller ist selbstredend euer Zauberstab, einen Cursor oder dergleichen gibt es nicht, sodass der leidige Verlust der Kalibrierung bei 'Sorcery' wegfällt. Direkt am Start lernt ihr den einfachen Angriff.

Das Design der Spielwert ist wirklich gelungen. Da verzeiht man dem Titel Schwächen in der B-Note.

21.05.2012
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