Sniper: Art of Victory - Test 

Was haben wir gelitten und gleichzeitig gelacht – über zweifelhafte „Meisterwerke“ wie The Hell in Vietnam, Battlestrike: Der Widerstand oder Terrorist Takedown: Covert Operations. Tja, was soll ich sagen. City Interactive schiebt trotz überwiegend mieser Kritiken der Presse einen Shooter nach dem anderen nach, scheint sich im gleichen Atemzug aber einen feuchten Kehricht um die Qualität selbiger zu scheren. Und so verschwindet auch das kürzlich veröffentlichte Sniper: Art of Victory wie zu erwarten in geradezu unendlicher Belanglosigkeit. Alles über die gehörig versalzene Software-Suppe gibt es in unserem Review.
Man lernt nie aus und manche nicht dazu...
Wisst Ihr, langsam bin ich gnädig geworden. Ich erwarte kein reißerisches Actionfeuerwerk wie Crysis, keine göttlich spannenden Einsätze á la Call of Duty 4, ja nicht einmal eine Atmosphäre so dicht, dass man sie in ganz dicke Scheiben schneiden könnte – Bioshock, ich liebe dich! Eigentlich will ich wirklich nur unbekümmert über wenigstens akzeptable Kriegsschauplätze ziehen, den Gegner nicht nur dann treffen, wenn das Spiel gerade einmal Lust dazu hat und mich nicht unnötig über Bugs, unfassbare Ungereimtheiten oder schlichtweg fühlbare Ideenlosigkeit am Entwicklerplatz aufregen. Das kann doch nun wirklich nicht zuviel verlangt sein, oder?
Scheinbar schon, denn selbst das Hauptmenü von Sniper: Art of Victory ist im gleichen Stil wie die seiner Vorgänger – mit anderem Hintergrundbild versteht sich. Und so ist es auch kein Wunder, dass das vorliegende Produkt – wieder einmal – alle Schwächen quasi von vornherein in die virtuelle Wiege gelegt werden. Die Entwickler haben mal wieder alles, und damit meine ich auch wirklich alles, falsch gemacht. Beispiel gefällig?
Künstliche Intelligenz fühlte sich noch nie zuvor so künstlich an. Wenn Euch Gegner erspähen, bleiben diese in 99% aller Fälle auf dem Fleck stehen und versuchen Euch irgendwie zu treffen. Die Verfolgung aufnehmen? Ach, unnötig!
In den restlichen, überragenden 1% der Fälle rennen die Schergen manchmal sogar vor Euch weg – und zwar wie aufgescheuchte Hühner mit ADS. Okay, okay, bei Scharfschützen empfiehlt es sich eigentlich im Zick-Zack zu rennen, hier findet jedoch eher ein Tanzwettbewerb statt. Werdet Ihr doch einmal verfolgt, stinkt das Ganze gewaltig nach einem miesen Skript. Worum es eigentlich im Spiel geht, dürfte einem Großteil der armen Käufer am weich gesessenen Hintern vorbeigehen. Die Geschichte ist so elendig banal und hundsblöde inszeniert, wie man es aus den anfangs genannten Titeln gewohnt ist.

Man nimmt den Part irgendeines russischen Scharfschützen zur Zeit des Zweiten Weltkrieges, dessen Namen man nach einem Blinzeln sowieso wieder vergisst. Wir umschreiben kurz die „komplexe“ Handlung und das Gameplay des Spiels. Übrigens hätten wir uns folgenden Text als Einleitung gewünscht, damit man die Qualität des Produkts wenigstens noch mit einem Augenzwinkern ertragen könnte. „Mach einfach das, was dir deine Missionsziele sagen, dann wirst du auch nicht scheinbar aus heiterem Himmel getötet, weil du in eine Richtung gelaufen bist, die vom Entwickler noch nicht als Nächstes vorgesehen war, zu der du aber später eh wieder zurück musst. P.S. Töte Nazis!“ Klingt spannend, was?
In den restlichen, überragenden 1% der Fälle rennen die Schergen manchmal sogar vor Euch weg – und zwar wie aufgescheuchte Hühner mit ADS. Okay, okay, bei Scharfschützen empfiehlt es sich eigentlich im Zick-Zack zu rennen, hier findet jedoch eher ein Tanzwettbewerb statt. Werdet Ihr doch einmal verfolgt, stinkt das Ganze gewaltig nach einem miesen Skript. Worum es eigentlich im Spiel geht, dürfte einem Großteil der armen Käufer am weich gesessenen Hintern vorbeigehen. Die Geschichte ist so elendig banal und hundsblöde inszeniert, wie man es aus den anfangs genannten Titeln gewohnt ist.
An grafischer Opulenz ist Sniper: Art of Victory kaum zu übertreffen - ja ja, unsere Ironiekeule mal wieder.
Man nimmt den Part irgendeines russischen Scharfschützen zur Zeit des Zweiten Weltkrieges, dessen Namen man nach einem Blinzeln sowieso wieder vergisst. Wir umschreiben kurz die „komplexe“ Handlung und das Gameplay des Spiels. Übrigens hätten wir uns folgenden Text als Einleitung gewünscht, damit man die Qualität des Produkts wenigstens noch mit einem Augenzwinkern ertragen könnte. „Mach einfach das, was dir deine Missionsziele sagen, dann wirst du auch nicht scheinbar aus heiterem Himmel getötet, weil du in eine Richtung gelaufen bist, die vom Entwickler noch nicht als Nächstes vorgesehen war, zu der du aber später eh wieder zurück musst. P.S. Töte Nazis!“ Klingt spannend, was?



