Silent Hill: Book of Memories - Test 

Spin-Offs sind immer gefährlich und eigentlich können die Entwickler dabei nur verlieren. Machen sie es gut, wird es der Vorlage zugeschrieben, machen sie es schlecht, bekommen sie Prügel. Book of Memories ist hier ein spezieller Kandidat, denn bei der Vorlage muss man schon mutwillig an die Sache heran gehen, um es zu verbocken. WayForward hat dies aber auf beeindruckende Art und Weise geschafft.
Ernst gemeint?
WayForward scheint alles versucht zu haben, dem so guten Ruf der Serie mit voller Wucht auf die Nase zu schlagen. Alles wirkt so komisch, dass sich kaum glauben lässt, dass das Spiel ernst gemeint sein kann. Book of Memories wirkt wie eine Parodie auf viele Dinge. Silent Hill selbst, das Hack & Slay-Genre, Storyschreibung, moderne Gameplay-Ansätze… Wie so oft wäre es im Kern gar nicht sooo schlimm, stünde nicht dick und fett Silent Hill vorne drauf. Man erwartet einfach etwas Qualität unter dem Namen und die kann Book of Memories einfach nicht stemmen.
Alles beginnt mit einem mysteriösen Postboten, der dem Hauptcharakter passend zum Geburtstag das „Book of Memories“ überreicht. In ihm drin alle Erlebnisse seines Lebens bisher, einschließlich des Besuches des Postboten. Anstatt in Panik zu verfallen oder an seinem Verstand zu zweifeln, kommt dem Hauptcharakter nur ein einziger Gedanke: „Was passiert, wenn ich es umschreibe?“. Großartige Idee, die böse Träume garantiert.
Den bisher nicht näher genannten Hauptcharakter dürft ihr euch selbst aussuchen. Dabei wählt ihr natürlich nicht einen der zahlreichen Seriencharaktere, sondern zieht mit einem Noname-Irgendwas in die Abgründe von Silent Hill. Ihr entscheidet euch für einen Namen, männlich oder weiblich, eine Klasse und passt etwas das Aussehen an. Bei der Klasse kommt der nächste Witz. Hier gibt es nämlich tatsächlich Grufti, Rocker, Sportler, Bücherwurm und Schnösel als Wahlmöglichkeit. Kann man machen, muss aber damit rechnen, dass der Bücherwurm mit dem Kopf eines Gruftis in Silent Hill etwas fehl am Platze wirkt.

Den bisher nicht näher genannten Hauptcharakter dürft ihr euch selbst aussuchen. Dabei wählt ihr natürlich nicht einen der zahlreichen Seriencharaktere, sondern zieht mit einem Noname-Irgendwas in die Abgründe von Silent Hill. Ihr entscheidet euch für einen Namen, männlich oder weiblich, eine Klasse und passt etwas das Aussehen an. Bei der Klasse kommt der nächste Witz. Hier gibt es nämlich tatsächlich Grufti, Rocker, Sportler, Bücherwurm und Schnösel als Wahlmöglichkeit. Kann man machen, muss aber damit rechnen, dass der Bücherwurm mit dem Kopf eines Gruftis in Silent Hill etwas fehl am Platze wirkt.






