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Risen 2: Dark Waters - Test Xbox 360




Knapp drei Monate nach dem Release der PC-Fassung schicken Entwickler Piranha Bytes und Publisher Deep Silver nun auch die Konsolenfassungen von 'Risen 2' ins Rennen, darunter die für Microsofts Xbox 360. Wir haben uns für euch nochmals durch die abwechslungsreiche Welt des Rollenspiels gemetzelt. Kurze Randnotiz: Wieso 'Risen 2' auf dem PC verdientermaßen in die 80er-Wertungsregion vorstoßen konnte und was euch im Laufe des Abenteuers erwartet, erfahrt ihr im Haupttest.

Abstriche, mit denen man leben kann



Es mag zwar Tacheles gewesen sein, den Deep Silver da schon Ende letzten Jahres vom Stapel ließ, aber genrebegeisterten Konsolenbesitzern wurde schon früh aufgezeigt, dass der Titel primär den PC als Hauptprogramm im Fokus hatte und man die Xbox 360 als schwächste der drei Systeme beurteilt. Das ist aber per se nichts schlimmes, absolut verständlich und ehrlicher als manch andere Phrase aus der Branche, von daher bitte die Füße still halten und einfach weiterlesen. Und am Ende des Tages hatte man – wenig überraschend – ziemlich Recht mit den eigenen Aussagen aus der Vergangenheit.
Klar, die PC-Version sieht definitiv schicker, knackiger und detaillierter aus und läuft auf entsprechenden Konfigurationen wesentlich runder – ist die Xbox 360-Fassung von 'Risen 2' aber nun automatisch schlecht? Mitnichten. Es hätte so viel schlimmer kommen können, die Abstriche gegenüber den Rechenknecht halten sich in akzeptablen Grenzen.

Da ist es noch das Ärgerlichste, was beim Transfer auf Konsole mit der Textdarstellung passiert ist – ausgerechnet eines der Elemente, die man beim Versionsvergleich ansonsten so gar nicht auf dem Schirm hätte. Nicht, dass sich an der Darstellung irgendwas geändert hätte, nur... auf dem TV-Screen sind gerade die visuell undeutlichen Titel im Inventar auf Dauer eine echte Belastungsprobe für die Augen.

Daneben offenbaren sich keine wirklich überraschenden Resultate: Längst nicht so überzeugende Texturen wie auf dem PC und optisch weniger eindrucksvolle Locations - wie Takariguas weitläufig-lineare Waldgebiete und die Schwertküste schon früh im Spiel beweisen.

Immer noch an Bord: Die etwas ungenaue Kampfsteuerung, die uns so auch schon auf dem PC unangenehm auffiel. Die generelle Bedienung mit Gamepad fällt aber gelungen aus.

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