Resident Evil: The Mercenaries 3D - Test 

Ehemals ein Minispiel als Add-on, kommt The Mercenaries nun als eigenstäniges Spiel für 3DS. In dieser Form eingeführt bei Resident Evil 4 ist es zum festen Bestandteil der Hauptteile geworden, um nun als Soloableger seinen Einstand zu feiern. Viel Action, wenig Horror, noch weniger Inhalt - ob sich Capcom das gut überlegt hat?
Gar nicht mal so umfangreich!
The Mercenaries hat mit den eigentlichen RE-Teilen nichts zu tun. Ausgestattet mit absolut keiner Story geht es in 30 Missionen um nichts als den Highscore. Einen von acht Charakteren gewählt, sich für eine Mission entschieden und los geht’s. Unter Zeitdruck müsst ihr möglichst effektiv (lange Kombos) möglichst viele Feinde umlegen. In den aus den Vorgänger-Minispielen recycelten Arealen (Blechhütten) gibt es viele Ecken, ein paar Leitern zum Besteigen, Fässer zum Anschießen, eventuell mal ein Fenster zum Durchspringen. Es gibt Multiplikatoren, Uhren für mehr Zeit und von den getöteten Feinden kommen Munition und Heilitems im Überfluss. Es folgt die RE-typische Bewertung zum Abschluss - das war’s dann.
Jeder Charakter hat sein eigenes, in der Regel dreiteiliges Waffenset. Hinzu kommen drei Zusatzwaffen à la Granate, die ihr in den Missionen finden könnt. Chris Redfield nutzt eine Handfeuerwaffe, eine Schrotflinte und ein Gewehr, Rebecca Chambers eine MP5 plus Granatwerfer, Jill Valentine ein Gewehr, Messe und Schrotflinte. Untereinander können die Waffensets getauscht werden, doch werden zum Freischalten einzelner Sets 10 Spielmünzen fällig oder es geschieht automatisch im Spielverlauf. Gleiches gilt für ein alternatives Kostüm, das jeder Söldner mit sich bringt.

Etwas Tiefgang bringen die Sonderfertigkeiten, die ihr als Spieler sammelt und die bei allen Charakteren zum Einsatz kommen können. Für geschaffte Missionen gibt es einen Score, mit dem ihr wiederum besagte Sonderfertigkeiten freischalten und aufleveln könnt. Bessere Regeneration, mehr Schaden, kein schneller Tod durch übermächtige Gegner und so weiter und so fort. Da nur drei gleichzeitig benutzt werden können, ist sogar etwas Taktik dabei.

Der Tiefeneffekt zählt unter den "richtigen" 3DS-Spielen zu den besten.
Etwas Tiefgang bringen die Sonderfertigkeiten, die ihr als Spieler sammelt und die bei allen Charakteren zum Einsatz kommen können. Für geschaffte Missionen gibt es einen Score, mit dem ihr wiederum besagte Sonderfertigkeiten freischalten und aufleveln könnt. Bessere Regeneration, mehr Schaden, kein schneller Tod durch übermächtige Gegner und so weiter und so fort. Da nur drei gleichzeitig benutzt werden können, ist sogar etwas Taktik dabei.




