Resident Evil: Retribution - Spezial 

Viermal schon kämpfte Milla Jovovich alias Alice gegen die Horden der Untoten. Viermal brachte ihr Ehemann Paul W. S. Anderson die 'Resident-Evil'-Marke in die Kinos. Und zumindest dreimal bot sich uns ein Actionfilm, den man auch getrost hätte ignorieren können. Ja, die gleichnamigen Filme zur erfolgreichen Survival-Horror-Spielreihe aus dem Hause Capcom sind nicht gerade das, was man einen tollen Blockbuster nennt. Wo Teil eins uns noch annehmbar unterhalten konnte, sank die Qualität sowie der Unterhaltungsfaktor in den drei folgenden Streifen immer weiter. Vor zwei Jahren erreichte die Serie mit 'Afterlife' ihren vorläufigen Tiefpunkt. Schlechter konnte es eigentlich gar nicht mehr kommen. Oder etwa doch? Nun steht der fünfte Teil namens 'Resident Evil: Retribution' in den Startlöchern – und wir haben ihn gesehen.
Warum viel erzählen?
Tja, womit fängt man in so einer Filmkritik am besten an? Mit der Geschichte würde jetzt jeder sagen und damit liegt man auch richtig. Aber das ist bei einem Film wie 'Resident Evil: Retribution' gar nicht so einfach. Nicht etwa, weil die Handlung wahnsinnig komplex wäre und man gar nicht weiß, wo man da anfangen soll, sondern weil Paul W. S. Andersons neuestes Werk keine Geschichte hat.
Es sei denn, man bezeichnet den Aufhänger für zahlreiche Actionsequenzen als solche. Protagonistin Alice wacht in einer Zelle auf, mit nichts weiter bekleidet als zwei Papierblättern auf ihrer Vorder- und Rückseite. Wer sie gefangen hält? Natürlich die Umbrella Coporation, der böse Multikonzern, der bekanntlich für den ganzen Zombie-Schlamassel auf der Erde verantwortlich ist. Wer sich nicht mehr an das offene Ende von 'Afterlife' erinnert, hat übrigens Glück. 'Retribution' beginnt nämlich genau damit. Während noch die Credits laufen, sieht man rückwärts laufend den Angriff von Umbrella auf deren eigenes Schiff, auf dem Alice am Ende von 'Afterlife' einige Überlebende zu retten versuchte. Eine nette Idee, mehr aber auch nicht.
Zurück zu der Sache mit der Gefängniszelle: Die ist Teil eines riesigen Komplexes von Umbrella, der unter einer dicken Eisschicht im Meer steht. Ziemlich bald kommt Alice mit unerwarteter Hilfe von Albert Wesker (Shawn Roberts) frei und trifft in dem Gebäude auf Ada Wong (Li Bingbing), die zum ersten Mal in den Filmen auftaucht. Von ihr und dem per Computer zugeschalteten Wesker erfährt Alice, dass die Red Queen, das Computersystem von Umbrella, die Firma beziehungsweise das, was von ihr übrig ist, kontrolliert.

Zurück zu der Sache mit der Gefängniszelle: Die ist Teil eines riesigen Komplexes von Umbrella, der unter einer dicken Eisschicht im Meer steht. Ziemlich bald kommt Alice mit unerwarteter Hilfe von Albert Wesker (Shawn Roberts) frei und trifft in dem Gebäude auf Ada Wong (Li Bingbing), die zum ersten Mal in den Filmen auftaucht. Von ihr und dem per Computer zugeschalteten Wesker erfährt Alice, dass die Red Queen, das Computersystem von Umbrella, die Firma beziehungsweise das, was von ihr übrig ist, kontrolliert.










