Resident Evil 5: Lost in Nightmares - Test 

Mit 'Lost in Nightmares' veröffentlichte Capcom kürzlich das erste von mehreren für die nächsten Wochen geplanten Add-Ons zu 'Resident Evil 5'. Anders als der mittlerweile schon lange auf Markt erhältliche DLC, der den Versus-Modus freischaltet, erweitert 'Lost in Nightmares' die eigentliche Kampagne des Hauptspiels. Diejenigen unter euch, die den fünften Teil bereits durchgespielt haben, erinnern sich wahrscheinlich an die Rückblende, in der Chris Redfield und Jill Valentine Albert Wesker in einem Herrenhaus stellen. 'Lost in Nightmares' nimmt sich genau dieses Szenarios an und schickt euch durch die alten Hallen des Spencer-Anwesens, welches dem aus dem Ur-Resident Evil zum Verwechseln ähnlich sieht. Ob sich die Investition für diesen Trip lohnt, erfahrt ihr in unserem Test.
'Lost in Nightmares' ist prinzipiell als eine Homage an das Original 'Resident Evil' anzusehen. Das Ganze fängt bereits mit der Anfangssequenz an, in der Jill „The Master of Unlocking“ Valentine die Eingangstür mit einem Dietrich knackt. Die erste Hälfte des kurzen Ausritts ist dabei eigentlich eher als eine Sightseeing-Tour anzusehen, bietet viele Anspielungen auf die Wurzeln der Reihe und ist etlichen nostalgischen Momenten versehen. Ihr durchkämmt die düsteren Winkel des Anwesens, ergötzt euch an der gelungenen grafischen Darstellung und knackt einige kleine Rätsel im Stile der alten 'Resident Evil'-Episoden. Es gibt sogar einige obligatorische Tagebücher zu entdecken, in denen ihr wieder die typischen Einträge durchlesen könnt. Es ist schön zu sehen, dass die Entwickler wieder versuchen, an die alte Gruselstimmung aus vergangenen Tagen anzuknüpfen, als euch mit Action zu überhäufen. Durch ein kleines Easteregg ist es sogar möglich, in die fixe Kamereinstellung von damals zu wechseln. Untersucht dafür einfach wiederholt die Eingangstür.
Kurzweiliger Spaß
Erst ab der zweiten Hälfte lassen Chris und Jill wieder Blei sprechen und bekommen es mit einem fiesen neuen Gegnertyp zu tun, der euch den Rest der Episode bei der Stange halten wird. Natürlich wollen wir euch nicht alles verraten, aber lasst euch gesagt sein, dass es hier einige gelungene Panikmomente zu erleben gibt. Zu guter Letzt steht ihr dann Wesker gegenüber. Dieser Bossfight stellt sich aber leider als recht anspruchslos und unspektakulär heraus. Insgesamt seid ihr eine gute Stunde mit 'Lost in Nightmares' beschäftigt. Die Ganze nochmal aus der Sicht des zweiten Charakteres zu erleben sowie die neuen Achievements und Trophäen motivieren aber zum erneuten Durchspielen. Obwohl es eigentlich selbstverständlich für ein Add-On zu 'Resident Evil 5' sein sollte, sei noch einmal unterstrichen, dass ihr die Kampagne sowohl alleine, als auch kooperativ mit einem Freund spielen könnt – online oder offline. Weiter sei gesagt, dass die kurze Kampagne zwar Checkpoints bietet, falls ihr mal das Zeitliche segnen solltet. Eine Möglichkeit, seinen Spielstand zu speichern, gibt es allerdings nicht. Das Ganze muss also in einem Durchgang durchgespielt werden.

Da werden alte Erinnerungen wach - Chris Redfield und Jill Valentine bei ihrem Spaziergang durch die dunklen Kooridore des Herrenhauses.
Wer sich durch die kurze Kampagne gekämpft hat, bekommt neues Futter in Form den Mercenaries Reunion-Modus, den der DLC ebenfalls freischaltet. Hier könnt ihr euch mit den zwei neuen Charakteren Barry Burton (Resident Evil 1) sowie der aus 'Resident Evil 5' bekannten Excella Gionne gegen etliche Gegnerhorden behaupten und versuchen, die Spitze der Leaderboards zu erklimmen. Weitere Charaktere sind für die kommenden Episoden zu 'Resident Evil 5' geplant.




geschrieben am 24.02.2010 um 21:36
Kiv_86
Möchtegern
Resident Evil 5: Gold - Review
ich werds mir auch kaufen hab nur positives gehört und gelesen.
geschrieben am 24.02.2010 um 20:56
DanteAlexDMC84
Spam-Lehrling
Resident Evil 5: Gold - Review
Hab es mir auch gekauft und bereue es kein stück. Man bekommt anzüge, einen Söldner-Modus. Ist super.
geschrieben am 24.02.2010 um 18:33
Stutzen
Möchtegern
Resident Evil 5: Gold - Review
naja stimmt ja auch wieder...anfangs will man ja noch alles erforschen und in der bibo gibts auch einiges an tagebüchern...die hab ich zu meiner schande gar nicht gelesen. gestorben bin ich dafür aber nicht ;P
geschrieben am 24.02.2010 um 18:15
Jan_Fratzer
Looki Redakteur
Resident Evil 5: Gold - Review
Lars und ich haben 59 Minuten und 56 Sekunden gebraucht. WIr sind aber auch ob unserer Sinnlosigkeit ein paar Mal draufgegangen ;)
geschrieben am 24.02.2010 um 17:35
Stutzen
Möchtegern
Resident Evil 5: Gold - Review
schön, dass ihr auch mal DLCs testet! Ich finde Lost in Nightmares auch sehr stimmig und das gewittrige wetter außerhalb der villa kommt auch gut. das easter egg ist mir noch gar nicht aufgefallen. naja mit der spielzeit geh ich nicht ganz mit... ich bin absolut kein hardcore zocker aber eine stunde braucht man lange nicht. naja dafür sind 400ms points wirklich nicht die welt. ich hoffe wirklich, dass das die nächste episode länger ist.
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