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Raven's Cry - Vorschau PC



Zwar ist die Piraten-Thematik nie ganz aus der Welt der virtuellen Spielplätze weg gewesen - man nehme nur mal 'Assassin's Creed IV: Black Flag' oder die letzten beiden Teile der 'Risen'-Franchise -, aber ein richtig bissiges, zumindest ein Stück weit an historischem Realismus orientierter Titel fehlte bisher. In diese Fußstapfen könnte jetzt 'Raven's Cry' treten. Das Action-Adventure, das noch vor allzu langer Zeit unter keinem guten Stern stand, präsentiert sich auf der diesjährigen Gamescom in einer Alpha-Version, und gibt eine gar nicht mal so schlechte Figur ab.

Protagonist des Titels ist Christopher Raven, der unter dem klassischen Superhelden-Syndrom leidet: eine Gruppe fieser Typen bringt die Eltern des jugendlichen Raven um, hackt ihm die linke Hand ab und lässt ihn zum Sterben zurück. Natürlich überlebt Raven dieses Schlamassel und hat seitdem nur eines im Kopf, nämlich Rache an den Mördern seiner Eltern zu nehmen. Dumm nur, dass die Bande spurlos verschwunden scheint und Raven sich erst einmal auf die Suche nach seinen Erzfeinden begeben muss. Da er eh schon eine Hand weniger hat und ein klassischer Piratenhaken so schön im schummrigen Tavernenlicht glitzert, entschließt sich Raven für eine Karriere als Freibeuter - und damit auch für notorisch miese Laune.
Denn das, was in der Präsentation des Titels als erstes auffällt - und die Entwickler nicht müde werden zu betonen - ist die Tatsache, dass Christopher Raven weit entfernt von einem netten Typen ist. Deswegen braucht das Action-Adventure trotz seiner Rollenspiel-Elemente auch kein Moralsystem, denn im Grunde ist Raven ein selbstsüchtiges A****loch und damit eine erfrischende Abwechslung zu allzu strahlenden Helden und vielleicht auch der erste Pirat, dem man seine Rolle abkauft.

Zu Beginn der Präsentation müssen wir uns beispielsweise ein neues Schiff besorgen - von denen es übrigens zahlreiche Modelle mit unterschiedlicher Ausstattung zu kaufen, stehlen oder entern geben wird-, und die Möglichkeiten, wie wir an genug Geld kommen, sind genau so zynisch wie realistisch. Entweder wir bringen in Erfahrung, dass momentan ein Schiff im Hafen von Santa Lucia, einer notorisch schmutzigen Piratenenklave, liegt, dessen Crew seinen Kapitän nicht abkann und bringen diesen schlichtweg um, oder wir treiben alte Schulden ein, wenn nötig mit Gewalt. Beide Wege - in der Demo entscheiden wir uns für das Abmurksen des Kapitäns - führen zwangsläufig zu Kämpfen, die in 'Raven's Cry' angenehm unkompliziert ablaufen.

Ein Katboot, oder doch lieber die S-Klasse unter den Piratenschiffen?

02.05.2012
02:13

Raven's Cry

Trailer

26.08.2011
02:30

Raven's Cry

Trailer: Live Action

(Cluster: nd02 - Sprache: de)