Rainbow Six: Vegas - Test 

Erinnern wir uns: Auf dem PC, der Xbox 360 und seit kurzem auch auf der PlayStation 3 war Rainbow Six: Vegas eine Granate von Taktik-Shooter. Packende Einsätze, bombastisch inszenierte Schusswechsel und eine Klangkulisse, die vor allem mit Surround-Systemen brachial realistisch rüberkam, prägte den virtuellen Auftritt des Sondereinsatzkommandos auf ihrer gefährlichen Mission, nicht nur Las Vegas, sondern auch den Rest der USA vor einer terroristischen Bedrohung zu bewahren. Und wie es sich mit einigen Stars verhält, so kommt es auch nun wie es schließlich kommen muss: Nach dem Erfolg kommt der Fall. Der präsentiert sich ebenfalls als Rainbow Six: Vegas und wurde jüngst als UMD in die hiesigen Regale gemogelt. Kein allzu schweres Rätsel, wir reden von der PlayStation Portable-Version.
Dabei ist die Welt im Ansatz doch noch in Ordnung: Eine 1:1-Kopie der Vorlage ist es auf Sony's Handheld nicht geworden, stattdessen spendierten die Entwickler eine komplett neue Solokampagne, die sich nach bester Buddy Movie-Manier auf zwei Charaktere konzentriert.
Brian, der Teamleiter, ist Euer Mann für direkte Gefechte und Vormärsche, während Scharfschütze Shawn eventuelle Bedrohungen von vornherein liquidiert.
Statt jedoch beliebig zwischen beiden Einheiten hin- und herzuwechseln, bestimmt das Programm, wann Ihr welchen Part übernehmt. Hat Brian zum Beispiel gerade eine Geisel befreit und stellt fest, dass er sich inmitten von Feinden befindet, „switcht“ das Spiel auf Shawn um, der auf dem Balkon über den Eingekesselten folglich alle Gegner mit dem Scharfschützengewehr ausschalten muss. Und das ist nicht der erste Moment, in dem sich beide Einheiten – die Bezeichnung Protagonisten wäre wegen der banalen Storyline gerade zu schmeichelnd überkandidelt – den virtuellen Hintern frei halten. Immer wieder gelangt man an Stellen, an denen man den jeweils anderen beschützen muss. Von diesem eigentlich positiven Aspekt her kann Rainbow Six: Vegas punkten. Das war es dann aber auch schon fast mit den Lorbeeren.


Ihr ahnt es, wir ahnten es: Die Steuerung ist eines der größten Probleme des Handheld-Shooters. Jeder weiß, dass die PSP über lediglich einen Analogstick verfügt, einigermaßen exaktes Fortbewegen und Umsehen ist also hier nicht drin. Als fast einzige Alternative entschied man sich, die Bewegung auf den Stick zu legen, während sich der Spieler mit den Symboltasten umsehen kann.

Schlecht geschossen, Private Holzkopf!
Ihr ahnt es, wir ahnten es: Die Steuerung ist eines der größten Probleme des Handheld-Shooters. Jeder weiß, dass die PSP über lediglich einen Analogstick verfügt, einigermaßen exaktes Fortbewegen und Umsehen ist also hier nicht drin. Als fast einzige Alternative entschied man sich, die Bewegung auf den Stick zu legen, während sich der Spieler mit den Symboltasten umsehen kann.




