Professor Layton und die Schatulle der Pandora - Test 

Vor nicht allzu langer Zeit sah man Menschen mit verklärtem Blick und den Stylus an der Schläfe reibend auf der Zugfahrt zur Arbeit. Professor Layton und das geheimnisvolle Dorf war nicht mehr nur ein Geheimtipp, sondern ein Must-Have für Rätselfreunde auf dem Nintendo DS. Sobald man sich mit einer Runde Kawashimas Gehirnjogging aufgewärmt hat, ist definitiv der Griff zur Professor Layton-Franchise zu empfehlen. Denn hier bekommt Ihr nicht nur Denksport serviert, sondern auch eine charmante Welt voller Kuriositäten.
Schön verpackte Standardrätsel
Und das hat sich auch beim zweiten Teil nicht geändert. Die Hauptcharaktere Professor Layton und sein Lehrling Luke begleiten Euch auch in Professor Layton und die Schatulle der Pandora wieder durch verrückte Begebenheiten und Rätsel, welche Euch einiges an Gehirnschmalz abverlangen. Denn in der Spielwelt ticken die Uhren gänzlich anders.
Im ersten Moment erinnert das Gameplay stark an ein klassisches Point and Click-Adventure. Ihr bewegt Euch mittels Pfeile durch Räume und Gänge, während auf dem Top-Screen eine Karte angezeigt wird, die Eure Position veranschaulicht.
Gleichzeitig durchsucht Ihr das Szenario nach hilfreichen Gegenständen oder sprecht mit Passanten, um Tipps zu erhalten, wie Ihr in der Story weiter fortschreitet. All das unterscheidet sich nicht großartig von anderen Adventures. Professor Layton und die Schatulle der Pandora hebt sich dafür in den Rätseln von Vertretern wie Monkey Island oder anderen klassischen Point and Click-Adventures ab. Hier bekommt das Wort „Rätsel“ nämlich eine neue Bedeutung für das Genre. Jede Person, der Ihr begegnet, stellt Euch vor eine Herausforderung in Form eines Denkrätsels. Beliebt sind hierbei Kopfnüsse nach dem Schema „Lösen sie das Schieberätsel“, Bilder mit optischen Täuschungen und Logikaufgaben, wo Ihr aus einem Text die nötigen Infos beziehen müsst um eine Frage zu beantworten. Über 100 Rätsel dieser Art warten auf Euch und sorgen für qualmende Köpfe.

In den verschiedenen Szenarien, wie einer Stadt oder einem pompösen Zug, findet Ihr immer wieder Münzen, die Ihr, solltet Ihr bei einem Rätsel nicht weiterkommen, gegen wertvolle Tipps eintauschen könnt.

Die Aufgaben sind abwechslungsreich und motivieren lange Zeit.
In den verschiedenen Szenarien, wie einer Stadt oder einem pompösen Zug, findet Ihr immer wieder Münzen, die Ihr, solltet Ihr bei einem Rätsel nicht weiterkommen, gegen wertvolle Tipps eintauschen könnt.



