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Prince of Persia - Kurztest Playstation 3


Publisher: Ubisoft Entwickler: Ubisoft USK: 12 Jahre
Genre: Action Release: 04.12.2008 Mehr Informationen
Xbox 360
72%
Playstation 3

Grafik

10 Punkte

Sound

8 Punkte

Bedienung

6 Punkte

Spieltiefe

5 Punkte

Einstieg

6 Punkte

Multiplayer

0 Punkte

Grafik

Altes Spiel mit neuer Aufmachung


malerische Kulissen
detaillierte Charaktere
hervorragende Animationen
fantastische Licht- und Farbeffekte
herrlich fantasievoller Comic-Look
Stil ist und bleibt Geschmackssache
Der Grafikstil von Prince of Persia wird euch aus den Latschen hauen, vorausgesetzt natürlich, ihr könnt euch damit anfreunden. Der recht eigenwillige Mix aus Zeichentrick- und Cel-Shading-Optik ist nämlich nicht schlecht, aber sicherlich nicht jedermanns Sache. Uns haben die künstlerischen Umgebungen allerdings richtig gut gefallen, da diese sehr kreativ und auch abwechslungsreich gestaltet worden sind. Das persische Königreich, welches von einer tödlichen Plage infiziert ist, sieht größtenteils verrottet aus und kommt mit düsteren Grautönen daher. Habt ihr das Gebiet aber gesäubert und geheilt, erstrahlen Flora und Fauna in den schönsten Grüntönen und prächtigsten Farben. Der Wechsel zwischen zerstörten und hinterher geheilten Spielabschnitten ist den Grafikdesignern unheimlich gut gelungen, genauso wie die restliche grafische Darstellung. Die gesamte visuelle Aufmachung ist absolut sauber inszeniert und versetzt mit ihren geschmeidigen Animationen sicherlich mehr als nur einmal ins Staunen. Etwas derart Schönes bekommt man nicht in jedem Spiel zu sehen, weshalb es hier auch die volle Punktzahl gibt.

Sound

Braucht sich nicht vor der Grafik verstecken


ordentlicher Soundtrack
persische Musikeinlagen
gute deutsche Sprecher
gelungene Effekte
Umgebung könnte lebendiger sein
Die musikalische Untermalung braucht sich nicht hinter der phänomenalen Optik zu verstecken und kann sich durchaus hören lassen. Verzaubernde persische Musikeinlagen, authentische Umgebungsgeräusche und klirrende Schwerter machen das Spiel zu einem wahrlich angenehmen Hörgenuss, der es problemlos mit anderen Konkurrenztiteln aufnehmen kann. Übrigens, hier bekommt Ihr während dem Spiel keine stumpfsinnigen Sätze zu hören, sondern immer stimmige Dialoge geboten. Die deutsche Synchronisation ist nämlich, bis auf wenige Ausnahmen, richtig gut gelungen und läuft nebenbei erwähnt, fast immer Lippensynchron. Für witzige Unterhaltung sorgen unter anderem auch die Gespräche zwischen dem Prinzen und seiner weiblichen Begleiterin. Wenn sich Elika beispielsweise immer wieder beschwert, nicht mit Prinzessin angesprochen zu werden und der Prinz sie daraufhin mit Prinzessin Elika anspricht, dürfte für den einen oder anderen Schmunzler gesorgt sein.

Bedienung

Elika mit der helfenden Hand


einfache Kletter- und Kampfsteuerung
einige neue Moves
Aktionen werden vorwiegend akkurat umgesetzt
Steuerung auf Dauer zu anspruchslos
Kamera mit zeitweiligen Schwächen
Mit Ubisofts Prince of Persia beweisen die Entwickler von Ubisoft Montreal mal wieder aufs Neue, dass Sie ihr Handwerk verstehen. Die Steuerung des orientalischen Prinzen ist nämlich richtig gut ausgefallen und dazu auch noch recht simpel aufgebaut. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit könnt ihr spielend leicht Wallruns ausführen, an Säulen empor klettern, euch an Stangen hin und her schwingen oder riskante Sprünge in schwindelerregenden Höhen meistern. Sollte ein Sprung ins Leere gehen, beißt euer Prinz aber nicht gleich ins Gras, sondern bekommt von seiner hübschen Begleiterin namens Elika, die nebenbei erwähnt fliegen kann, eine helfende Hand gereicht. Anschließend werdet ihr daraufhin von ihr wieder zurück zur Ausgangsposition gebracht, was den Frustfaktor deutlich senkt, da ihr nicht wieder bei letzten Checkpoint neu starten müsst. Der Schwerpunkt des Spiels liegt also hauptsächlich bei diesen ausufernden Kletter- und Sprungpartien, aber trotzdem stellen sich euch pro Level gelegentlich Gegner in den Weg. Genauer gesagt ist das eigentlich immer nur jeweils ein einziger Boss-Gegner, dem ihr euch in jedem Spielabschnitt in einem mehrminütigen Kampf stellen müsst. Kommt es zum Zweikampf, ist das richtige Timing meistens kampfentscheidend. Nur wenn ihr hier im richtigen Moment die Angriffs- oder Block-Taste drückt, habt ihr eine Chance auf den Sieg. Für den Angriff stehen euch vier unterschiedliche Manöver zur Verfügung, mit denen ihr entweder einen Schwerthieb oder eine Sprungattacke ausführen könnt. Zusätzlich könnt ihr euren Feind auch mit dem Krallenhandschuh packen und in die Luft werfen, anschließend könnt ihr dann zudem Elika anweisen, einen Lichtangriff zu starten. Sollte etwas schief gehen und ihr vom Gegner getroffen werden, müsst ihr aber auch hier nicht ins Gras beißen, weil euch Elika auch hierbei eine helfende Hand reicht. Insgesamt betrachtet ist die Bedienung zwar nicht schlecht, es wird euch aber zu viel abgenommen und deshalb spielt sich das ganze Spiel recht anspruchslos.

Spieltiefe

Der Punkt auf dem „i“ fehlt


solides Kampfsystem
nach wie vor spaßige Klettereinlagen
nette Zwischensequenzen
fabelhaft inszenierter Wandel der Welten
Elika hat interessante Fähigkeiten
schwache und spannungsarme Story
Open World-Prinzip nur theoretisch vorhanden
überraschungsarmes Gameplay
Kampfsystem auf Dauer etwas zu dünn
keine wahren Bossgegner
zu wenig Rätsel
viel zu einfaches Spiel
man kann nicht sterben
Bei all der schönen Spielgrafik, dem tollen Sound und auch dem prächtigen Gameplay, das wirklich sehr geschmeidig von statten geht, schafft es der Titel trotzdem nicht, richtig an das Gamepad zu fesseln. Zusammen mit der schönen Begleiterin des Prinzen müsst ihr zwar euer Hirn etwas anstrengen und heikle Kletter- und Sprungpassagen meistern, diverse Rätsel lösen und euch auch im Kampf mit dem Schwert beweisen, insgesamt betrachtet spielt sich das ganze Spiel währenddessen jedoch einen Tick zu leicht. Zu leicht deshalb, da die Routen größtenteils festgelegt sind und es selten mehrere Wege zum Ziel gibt, die Rätsel zu einfach gestaltet worden und auch die Zweikämpfe mit den Levelbossen nicht wirklich anspruchsvoll sind. Es ist zwar taktisches Geschick und auch ein schnelles Reaktionsvermögen erforderlich, in Anbetracht dessen, dass ihr durch die magischen Zauberkräfte von Elika allerdings nicht sterben könnt, werden die Kämpfe stets in die Länge gezogen und bieten auch keinen wirklichen Nervenkitzel. Das eigentliche Spielprinzip und auch die Kombination aus Springen, Kämpfen und Rätseln sind im Grunde genommen nicht verkehrt, nur will eben der Funke nicht wirklich überspringen. Das kann aber nicht alleine auf das Gameplay geschoben werden, sondern liegt wohl auch daran, weil eine richtig gute und stimmige Story leider Fehlanzeige ist.

Einstieg

Etwas zu leicht ausgefallen


gutes Tutorial
leichter Einstieg
ideal für Genre-Neueinsteiger
Kämpfe sind für Anfänger fordernd
für Fortgeschrittene und Fans der Reihe viel zu einfach
Kämpfe und Klettereien verkommen immer mehr zur enttäuschenden Routine
egal was schief geht, Elika hilft (leider) immer
Der Spieleinstieg wird hier niemandem allzu schwer fallen. Der Titel bietet ein gelungenes Tutorial, welches die Spielkontrollen eingehenst erklärt und eigentlich alle Fragen beantworten müsste. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit werdet ihr keine Probleme mit der Steuerung haben und geschmeidig durch die Areale flitzen und dabei waghalsige Sprünge ausführen. Auch das Kampfsystem ist eingängig und stellt euch vor keine allzu großen Herausforderungen. Das ärgerliche hierbei ist allerdings, das Kenner der Serie sowie Genre-Profis aufgrund des recht niedrigen Schwierigkeitsgrades deutlich unterfordert sind. Nicht jedermanns Geschmack ist auch, dass der persische Prinz nicht sterben kann, sondern zu jeder Zeit von seinem weiblichen Sidekick an die Hand genommen wird. Sogar dann, wenn ihr durch einen verpatzten Sprung oder den Hieb eines Gegners eigentlich sterben müsstet. Tolle Sachen wiederum sind das Speichersystem und die fair verteilten Checkpoints. Ihr könnt nämlich zu jeder Zeit das laufende Spiel speichern, ladet ihr daraufhin den Spielstand, werdet ihr an den zuletzt besuchten Kontrollpunkt abgesetzt. Geht ein Sprung daneben und Elika muss euch helfen, bringt euch diese zum euch Ausgangspunkt zurück und ihr könnt es noch einmal versuchen. Ein nettes Feature, das zudem den Frustfaktor im Vergleich zu den vorigen Prince of Persia-Teilen deutlich senkt, Genre-Profis aller Wahrscheinlichkeit nach aber nerven wird.

Fazit von Roland Nicolai

Über das neue Prince of Persia kann man geteilter Meinung sein. Die einen werden den neuen Look lieben und es toll finden, das sich der Spielablauf recht simpel und ohne größere Einstiegsprobleme richtig einfach gestaltet. Die anderen hingegen, allen voran Kenner der Serie sowie Genre-Profis, werden mit dem zu einfachen Spielaufbau unterfordert sein und es nicht gerade willkommen heißen, ständig unter die Arme gefasst zu werden. Ehrlich gesagt, hat es mich stellenweise schon stark genervt, das Elika mir immer ihre Hand reicht, ganz gleich ob ich in die Tiefe stürze oder einen Kampf verliere. Wenn ich beim Klettern, Springen oder Kämpfen versage, möchte ich dafür bestraft werden und auch die Konsequenzen dafür tragen. Prince of Persia macht aber genau das nicht, sondern nimmt euch ständig bei der Hand. Das ist zwar für den Frustfaktor positiv hervorzuheben, beraubt euch aber deutlich der spielerischen Freiheit. Und genau hier ist der Haken: Der eigentliche Spielablauf ist stets der Gleiche und bietet auch zu wenig Neues. Hier heißt es, den richtigen Weg zur fruchtbaren Zone finden, den dortigen Boss-Gegner umnieten, das Gebiet heilen und euch auf zum nächsten Level machen. Das macht in den ersten Arealen zwar Spaß, auf Dauer stellt es sich aber als zu abwechslungsarm heraus.

Abschließend möchte ich hinzufügen, dass Ubisoft mit der Neuauflage der Prince of Persia-Reihe eine recht solide Arbeit abgeliefert hat, der Titel meiner Meinung aber weit hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt. Da es sich hier aber um den ersten Teil handelt, der vermutlich den Auftakt zu einer neuen Trilogie darstellt, darf aber für die Zukunft sicherlich noch mehr erwartet werden. Ist nur schade, dass es bereits hier nicht für mehr gereicht hat, denn Potenzial war und ist nach wie vor definitiv vorhanden.

Kommentare (4)

LewisCoaster

geschrieben am 13.01.2009 um 19:36

LewisCoaster

Jungspund

Kommentar #04
5 Beiträge

Prince of Persia - Review

Was ich schlecht finde ist das man nicht einfach frei herumlaufen kann wie zB in ACreed
wirklich SChade hoffe ma das sie sich beim nächsten mal mehr mühe geben

geschrieben am 29.12.2008 um 11:46

Gast

Kommentar #03

Prince of Persia - Review

kein kommentar

geschrieben am 29.12.2008 um 11:45

Gast

Kommentar #02

Prince of Persia - Review

kein kommentar

Darkfatalis

geschrieben am 26.12.2008 um 19:05

Darkfatalis

Benutzer

Kommentar #01
31 Beiträge

Prince of Persia - Review

ich stimme zu der meinung zu find es aber imemr noch spaßiger als assasins creed

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