Prince of Persia - Kurztest 
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Grafik |
Altes Spiel mit neuer Aufmachung |
malerische Kulissen detaillierte Charaktere hervorragende Animationen fantastische Licht- und Farbeffekte herrlich fantasievoller Comic-Look
Stil ist und bleibt Geschmackssache
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Der Grafikstil von Prince of Persia wird euch aus den Latschen hauen, vorausgesetzt natürlich, ihr könnt euch damit anfreunden. Der recht eigenwillige Mix aus Zeichentrick- und Cel-Shading-Optik ist nämlich nicht schlecht, aber sicherlich nicht jedermanns Sache. Uns haben die künstlerischen Umgebungen allerdings richtig gut gefallen, da diese sehr kreativ und auch abwechslungsreich gestaltet worden sind. Das persische Königreich, welches von einer tödlichen Plage infiziert ist, sieht größtenteils verrottet aus und kommt mit düsteren Grautönen daher. Habt ihr das Gebiet aber gesäubert und geheilt, erstrahlen Flora und Fauna in den schönsten Grüntönen und prächtigsten Farben. Der Wechsel zwischen zerstörten und hinterher geheilten Spielabschnitten ist den Grafikdesignern unheimlich gut gelungen, genauso wie die restliche grafische Darstellung. Die gesamte visuelle Aufmachung ist absolut sauber inszeniert und versetzt mit ihren geschmeidigen Animationen sicherlich mehr als nur einmal ins Staunen. Etwas derart Schönes bekommt man nicht in jedem Spiel zu sehen, weshalb es hier auch die volle Punktzahl gibt.
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Sound |
Braucht sich nicht vor der Grafik verstecken |
ordentlicher Soundtrack persische Musikeinlagen gute deutsche Sprecher gelungene Effekte
Umgebung könnte lebendiger sein
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Die musikalische Untermalung braucht sich nicht hinter der phänomenalen Optik zu verstecken und kann sich durchaus hören lassen. Verzaubernde persische Musikeinlagen, authentische Umgebungsgeräusche und klirrende Schwerter machen das Spiel zu einem wahrlich angenehmen Hörgenuss, der es problemlos mit anderen Konkurrenztiteln aufnehmen kann. Übrigens, hier bekommt Ihr während dem Spiel keine stumpfsinnigen Sätze zu hören, sondern immer stimmige Dialoge geboten. Die deutsche Synchronisation ist nämlich, bis auf wenige Ausnahmen, richtig gut gelungen und läuft nebenbei erwähnt, fast immer Lippensynchron. Für witzige Unterhaltung sorgen unter anderem auch die Gespräche zwischen dem Prinzen und seiner weiblichen Begleiterin. Wenn sich Elika beispielsweise immer wieder beschwert, nicht mit Prinzessin angesprochen zu werden und der Prinz sie daraufhin mit Prinzessin Elika anspricht, dürfte für den einen oder anderen Schmunzler gesorgt sein.
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Bedienung |
Elika mit der helfenden Hand |
einfache Kletter- und Kampfsteuerung einige neue Moves Aktionen werden vorwiegend akkurat umgesetzt
Steuerung auf Dauer zu anspruchslos Kamera mit zeitweiligen Schwächen
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Mit Ubisofts Prince of Persia beweisen die Entwickler von Ubisoft Montreal mal wieder aufs Neue, dass Sie ihr Handwerk verstehen. Die Steuerung des orientalischen Prinzen ist nämlich richtig gut ausgefallen und dazu auch noch recht simpel aufgebaut. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit könnt ihr spielend leicht Wallruns ausführen, an Säulen empor klettern, euch an Stangen hin und her schwingen oder riskante Sprünge in schwindelerregenden Höhen meistern. Sollte ein Sprung ins Leere gehen, beißt euer Prinz aber nicht gleich ins Gras, sondern bekommt von seiner hübschen Begleiterin namens Elika, die nebenbei erwähnt fliegen kann, eine helfende Hand gereicht. Anschließend werdet ihr daraufhin von ihr wieder zurück zur Ausgangsposition gebracht, was den Frustfaktor deutlich senkt, da ihr nicht wieder bei letzten Checkpoint neu starten müsst. Der Schwerpunkt des Spiels liegt also hauptsächlich bei diesen ausufernden Kletter- und Sprungpartien, aber trotzdem stellen sich euch pro Level gelegentlich Gegner in den Weg. Genauer gesagt ist das eigentlich immer nur jeweils ein einziger Boss-Gegner, dem ihr euch in jedem Spielabschnitt in einem mehrminütigen Kampf stellen müsst. Kommt es zum Zweikampf, ist das richtige Timing meistens kampfentscheidend. Nur wenn ihr hier im richtigen Moment die Angriffs- oder Block-Taste drückt, habt ihr eine Chance auf den Sieg. Für den Angriff stehen euch vier unterschiedliche Manöver zur Verfügung, mit denen ihr entweder einen Schwerthieb oder eine Sprungattacke ausführen könnt. Zusätzlich könnt ihr euren Feind auch mit dem Krallenhandschuh packen und in die Luft werfen, anschließend könnt ihr dann zudem Elika anweisen, einen Lichtangriff zu starten. Sollte etwas schief gehen und ihr vom Gegner getroffen werden, müsst ihr aber auch hier nicht ins Gras beißen, weil euch Elika auch hierbei eine helfende Hand reicht. Insgesamt betrachtet ist die Bedienung zwar nicht schlecht, es wird euch aber zu viel abgenommen und deshalb spielt sich das ganze Spiel recht anspruchslos.
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Spieltiefe |
Der Punkt auf dem „i“ fehlt |
solides Kampfsystem nach wie vor spaßige Klettereinlagen nette Zwischensequenzen fabelhaft inszenierter Wandel der Welten Elika hat interessante Fähigkeiten
schwache und spannungsarme Story Open World-Prinzip nur theoretisch vorhanden überraschungsarmes Gameplay Kampfsystem auf Dauer etwas zu dünn keine wahren Bossgegner zu wenig Rätsel viel zu einfaches Spiel man kann nicht sterben
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Bei all der schönen Spielgrafik, dem tollen Sound und auch dem prächtigen Gameplay, das wirklich sehr geschmeidig von statten geht, schafft es der Titel trotzdem nicht, richtig an das Gamepad zu fesseln. Zusammen mit der schönen Begleiterin des Prinzen müsst ihr zwar euer Hirn etwas anstrengen und heikle Kletter- und Sprungpassagen meistern, diverse Rätsel lösen und euch auch im Kampf mit dem Schwert beweisen, insgesamt betrachtet spielt sich das ganze Spiel währenddessen jedoch einen Tick zu leicht. Zu leicht deshalb, da die Routen größtenteils festgelegt sind und es selten mehrere Wege zum Ziel gibt, die Rätsel zu einfach gestaltet worden und auch die Zweikämpfe mit den Levelbossen nicht wirklich anspruchsvoll sind. Es ist zwar taktisches Geschick und auch ein schnelles Reaktionsvermögen erforderlich, in Anbetracht dessen, dass ihr durch die magischen Zauberkräfte von Elika allerdings nicht sterben könnt, werden die Kämpfe stets in die Länge gezogen und bieten auch keinen wirklichen Nervenkitzel. Das eigentliche Spielprinzip und auch die Kombination aus Springen, Kämpfen und Rätseln sind im Grunde genommen nicht verkehrt, nur will eben der Funke nicht wirklich überspringen. Das kann aber nicht alleine auf das Gameplay geschoben werden, sondern liegt wohl auch daran, weil eine richtig gute und stimmige Story leider Fehlanzeige ist.
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Einstieg |
Etwas zu leicht ausgefallen |
gutes Tutorial leichter Einstieg ideal für Genre-Neueinsteiger Kämpfe sind für Anfänger fordernd
für Fortgeschrittene und Fans der Reihe viel zu einfach Kämpfe und Klettereien verkommen immer mehr zur enttäuschenden Routine egal was schief geht, Elika hilft (leider) immer
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Der Spieleinstieg wird hier niemandem allzu schwer fallen. Der Titel bietet ein gelungenes Tutorial, welches die Spielkontrollen eingehenst erklärt und eigentlich alle Fragen beantworten müsste. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit werdet ihr keine Probleme mit der Steuerung haben und geschmeidig durch die Areale flitzen und dabei waghalsige Sprünge ausführen. Auch das Kampfsystem ist eingängig und stellt euch vor keine allzu großen Herausforderungen. Das ärgerliche hierbei ist allerdings, das Kenner der Serie sowie Genre-Profis aufgrund des recht niedrigen Schwierigkeitsgrades deutlich unterfordert sind. Nicht jedermanns Geschmack ist auch, dass der persische Prinz nicht sterben kann, sondern zu jeder Zeit von seinem weiblichen Sidekick an die Hand genommen wird. Sogar dann, wenn ihr durch einen verpatzten Sprung oder den Hieb eines Gegners eigentlich sterben müsstet. Tolle Sachen wiederum sind das Speichersystem und die fair verteilten Checkpoints. Ihr könnt nämlich zu jeder Zeit das laufende Spiel speichern, ladet ihr daraufhin den Spielstand, werdet ihr an den zuletzt besuchten Kontrollpunkt abgesetzt. Geht ein Sprung daneben und Elika muss euch helfen, bringt euch diese zum euch Ausgangspunkt zurück und ihr könnt es noch einmal versuchen. Ein nettes Feature, das zudem den Frustfaktor im Vergleich zu den vorigen Prince of Persia-Teilen deutlich senkt, Genre-Profis aller Wahrscheinlichkeit nach aber nerven wird.
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Fazit von Roland NicolaiAbschließend möchte ich hinzufügen, dass Ubisoft mit der Neuauflage der Prince of Persia-Reihe eine recht solide Arbeit abgeliefert hat, der Titel meiner Meinung aber weit hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt. Da es sich hier aber um den ersten Teil handelt, der vermutlich den Auftakt zu einer neuen Trilogie darstellt, darf aber für die Zukunft sicherlich noch mehr erwartet werden. Ist nur schade, dass es bereits hier nicht für mehr gereicht hat, denn Potenzial war und ist nach wie vor definitiv vorhanden. |
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malerische Kulissen
Stil ist und bleibt Geschmackssache




geschrieben am 13.01.2009 um 19:36
LewisCoaster
Neuer Benutzer
Prince of Persia - Review
Was ich schlecht finde ist das man nicht einfach frei herumlaufen kann wie zB in ACreed
wirklich SChade hoffe ma das sie sich beim nächsten mal mehr mühe geben
geschrieben am 29.12.2008 um 11:46
Gast
Prince of Persia - Review
kein kommentar
geschrieben am 29.12.2008 um 11:45
Gast
Prince of Persia - Review
kein kommentar
geschrieben am 26.12.2008 um 19:05
Darkfatalis
Benutzer
Prince of Persia - Review
ich stimme zu der meinung zu find es aber imemr noch spaßiger als assasins creed
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