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PlayStation Move - Spezial Playstation 3




Es ist soweit – mit PlayStation Move startet Sony den lange vorhergesagten Versuch, Nintendo etwas vom großen Wii-Kuchen abzugraben. Mit Move findet die Bewegungssteuerung den Weg auf die PlayStation 3 und soll im Next-Gen-Gewand sowowhl Casualgamer vor die Glotze locken, als auch echte Gamer, denen die Wii einfach zu öde ist. Worum handelt es sich bei Move? Wo liegen die Unterschiede zur Wii? Wo zur EyeToy-Kamera? Was kostet der Spaß? Mit den folgenden Zeilen beantworten wir die wichtigsten Fragen und stellen die Hardware vor.

Gut kopiert ist halb gewonnen



Es war nur eine Frage der Zeit, bis Sony und Microsoft dort einsteigen, wo Nintendo seit dem Release der Wii Ende 2006 bereits angekommen ist – bei der Bewegungssteuerung. Neben zahlreichen Sticheleien, Sony kopiere nur die Wii, Microsoft nur die EyeToy-Kamera, Wii sei sowieso keine Next-Gen-Konsole und damit gleich aus dem Rennen, kommt es vor allem den Spielern zu Gute, die bald auf allen Plattform mit vollem Körpereinsatz spielen dürfen. Großer Vorteil der beiden Erstgenannten ist dabei trotz des zeitlichen Rückstandes eines: als Plattform dient eine echte HD-Konsole. Anders als Microsoft, die mit Kinect komplett auf zusätzliche Controller verzichten, setzt Sony dabei auf eine Kombination aus Kamera (PlayStation Eye) und sogenanntem Motion-Controller, dem eigentlichen Herzstück PlayStation Moves.
Mit rund 95 handschmeichelnden Gramm nebst der obligatorischen Handschlaufe liegt der Motion-Controller ebenso satt in der Hand wie Nintendos Wiimote, lässt sich aber im Gegensatz zur Konkurrenz dank rundlicher Form auch ohne Silikonhülle sehr gut festhalten. Neben den vier üblichen Aktionstasten, einer Move-Taste (übernimmt den „Drücke X“-Part), der PS-Taste, Start und Select findet sich ein Trigger – T-Taste genannt – auf der Rückseite. Start und Select liegen seitlich am Controller und sind einhändig nur mit etwas Übung unfallfrei zu erreichen.

Das erwartet euch in dem Move-Kamera-Bundle.



Ein Spielzeug für Erwachsene!?



An der Kopfseite sitzt die markante Kugel. Innen hohl, ziemlich weich und fühlt sich in etwa an wie ein Flummi. Sie lässt sich eindrücken, ist daher recht unempfindlich und hört auf den schnittigen Namen Sphere. Unbedingt erforderlich zum Spielen ist zusätzlich noch ein PlayStation Eye, wodurch sich spielerisch interessante Ansätze ergeben – dazu mehr weiter unten. In der Sphere befindet sich eine LED, die in der ganzen Farbpalette leuchten kann.

Wenn auch ähnlich, bietet PlayStation Move ein (ganz) leicht direkteres Spielerlebnis, als Nintendos Wii es vermag.
 
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