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Pillars of Eternity - Vorschau PC



Die Entwickler von Obsidian Entertainment und ihr Publisher Paradox Interactive stehen auf der diesjährigen Gamescom buchstäblich im Regen. Während andere ihre Spiele im trockenen Business Center präsentieren, wurde die Spieleschmiede dieses Jahr in Container ausgelagert, die unpassenderweise im Außengelände neben der übergroßen ESL Arena aufgebaut wurden. Trotz des nachmittags einsetzenden Regens, zeigen sich die Macher von 'Pillars Of Eternity', an vorderster Front Design-Veteran Josh Sawyer ('Fallout: New Vegas', 'Icewind Dale 1 & 2'), erstaunlich gut gelaunt.

Das mag am eiskalten Bier im Kühlschrank liegen, oder aber auch daran, dass sie auf der diesjährigen Gamescom zum ersten Mal ihre Backer-Beta in Aktion zeigen können. 'Pillars Of Eternity', ehemals 'Project Eternity', gehört nämlich zu der Sorte Spiel, die auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter für jede Menge Wirbel gesorgt und eine Menge Geld generiert haben. Dass das auch in die richtigen Kanäle geflossen ist, lässt sich unschwer am Gameplay des Hardcore-Rollenspiels erkennen.

In der Präsentation werden wir zunächst durch die Charaktererstellung geführt, die erwartungsgemäß komplex ist. Neben der Rasse unseres Protagonisten, zu denen abseits der klassischen Elfen, Zwerge und Menschen auch die deformierten Godlike, die Meerwesen Aumaua und die Katzenspezies Orlan gehören, können wir die Körperform, die kulturellen und die persönlichen Hintergründe unseres Charakters festlegen.
Diese Wahlmöglichkeiten sind, zusammen mit der Klassenwahl, die auch wieder in verschiedene Unterklassen aufgesplittet ist, keineswegs konsequenzlos, sondern beeinflussen im Gegenteil ziemlich intensiv, wie unser Spielerlebnis ausfällt. Sollten wir einen Charakter erstellt haben, den wir entgegen seiner festgelegten Prinzipien spielen, werden wir sogar mit negativen Attributs- und Fähigkeitseffekten zu kämpfen haben.

Nach der Charaktererstellung – wir entscheiden uns für einen Feuer-Godlike-Paladin mit buchstäblich brennendem Kopf – werden wir mit einer vorgefertigten Party in die Spielwelt entlassen. Diese zeichnet sich, vorsichtig gesagt, durch einen gewissen Retro-Chic aus. Im Rahmen eines derartigen Spiels ist das aber nur von Vorteil, will man doch auch genau die Spieler ansprechen, die damals Wochen oder Monate in 'Icewind Dale', 'Baldur’s Gate' oder 'Planescape: Torment' zugebracht haben.

'Pillars of Eternity' präsentiert sich in der typisch isometrischen Ansicht, das Interface wirkt optisch aufgeräumt und das kleine, auf den Ruinen einer alten Kultur erbaute Dörfchen Dyrford, durch das unsere Party läuft, wirkt wie aus einem Guss.

Tavernen wie diese sollen im Spielverlauf eine große Rolle einnehmen und uns ermöglichen, durch Rasten Boni zu bekommen und neue Charaktere anzuheuern.

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