Die Crowdfunding-Kampagne zum ehrgeizigen Konsolenprojekt Ouya konnte mit knapp 8,6 Millionen US-Dollar Investitionskapital einen vollen Erfolg einfahren. Gestern endete die Initiative des Startups auf der Plattform Kickstarter. Ursprünglich hatte das US-Unternehmen erhofft, 950.000 Dollar einnehmen zu können, um die offene Android-Konsole samt Dev-Kits in die Serienproduktion zu bringen. 63.416 Investoren sorgten für insgesamt 8.596.475 US-Dollar.
Das TV-basierte Gerät soll im Frühjahr 2013 für nur 99 Dollar erhältlich sein und mit einem umfassenden Free-to-Play-Konzept seinen Weg in die Wohnzimmer von Spielern und Entertainment-Nutzern finden. Im Gegensatz zum klassischen Vertriebsmodell aktueller Konsolen zahlen Entwickler hier keine Lizenzen für ihre Softwareprojekte. Die Spiele sollen komplett kostenlos sein und auf dem Free-to-Play- bzw. Werbemodellen basieren. Dank den verkauften Konsolen beigelegten Dev-Kits kann sich jeder Käufer selbst an Software für die Konsole versuchen. So der Plan, denn handfeste Geschäftsberichte, detaillierte Roadmaps oder genehmigte Patente wurden bislang nicht kommuniziert.
An dem Projekt sind neben der Gründerin Julie Uhrman (IGN) Branchengrößen wie Yves Behar, der Designer von Jawbone Jambox und One Laptop Per Child, und Ed Fries, der als einer der Väter der ersten Xbox-Generation gilt, beteiligt. Ein exaktes Datum für die Serienreife liegt derzeit nicht vor. Laut den Kickstartet-Initiatoren existiert jedoch ein lauffähiger Prototyp.











Noch nicht Mitglied? Anmelden!