Okami HD - Test 

Für knappe 20 Euro gibt es passend zum Halloween-Fest die HD-Neuauflage von Okami, das 2006 für PS2 erschien und etwas später einen Wii-Port spendiert bekam. Wie so oft sucht sich Sony dabei nicht „irgendwas“ aus dem unerschöpflichen PS2-Portfolio und so ist auch Okami ein ganz besonderes Spiel.
Japanisch gut…
Aber ist Okami auch noch immer ein Tophit? Immerhin altern Spiele mit der Zeit und was ehemals top war, muss es nicht zwangsweise auch heute noch sein. Okami selbst lebte von zwei großen Faktoren: der Optik und dem andersartigen Gameplay. Erstere hat ein Facelift erhalten und erstrahlt nun auch auf HD-Geräten in voller Pracht. Zweiteres ist unverändert und leider der Grund, warum es heute nicht mehr für uneingeschränkte Begeisterungsstürme sorgt.
Optisch ist Okami ein Meisterwerk. Zwar wird ein Cel-Shading-Look geboten, doch ist dieser so einzigartig und besonders, dass es sich noch heute von der breiten Masse abhebt. Gameplay-bedingt versprüht vieles einen 2D-Charme, ohne dabei wirklich 2D zu sein.
Es sieht irgendwie „eigenartig“ aus und ist damit einfach hübsch. Wie immer gilt hier natürlich, dass man es lieben muss. Von vorne bis hinten japanisch, herrlich überdreht und mitunter nicht ganz übersichtlich, findet ihr alles, nur keine Form von Realismus oder klare Strukturen.
Geht es ans Eingemachte, merkt man Okami leider die Zeit an. Aufbau, Grundkonzept, Steuerung und reines Gameplay gefallen zwar noch immer, lassen aber gegenüber aktuellen Blockbustern viele Dinge vermissen. Okami ist ein Action-Adventure, bei dem ihr über magische Pinsel mit der Umgebung interagieren könnt. So kämpft ihr beispielsweise erst in Echtzeit gegen Gegner bis diese grau werden. Dann pausiert ihr das Spiel per Knopfdruck und zieht mit eurem Zauberpinsel einen Strich durch die Fieslinge – schon zerfallen sie in zwei Hälften.

Pausiert ihr das Spiel, kommt ein Tuscheeffekt zum Einsatz, die Welt selbst taucht sich in Sepia-Töne – es sieht aus, als würdet ihr auf Papier Kalligraphie üben.
Geht es ans Eingemachte, merkt man Okami leider die Zeit an. Aufbau, Grundkonzept, Steuerung und reines Gameplay gefallen zwar noch immer, lassen aber gegenüber aktuellen Blockbustern viele Dinge vermissen. Okami ist ein Action-Adventure, bei dem ihr über magische Pinsel mit der Umgebung interagieren könnt. So kämpft ihr beispielsweise erst in Echtzeit gegen Gegner bis diese grau werden. Dann pausiert ihr das Spiel per Knopfdruck und zieht mit eurem Zauberpinsel einen Strich durch die Fieslinge – schon zerfallen sie in zwei Hälften.

Optisch wird ein Mix aus 3D und 2D geboten, der einzigartig ist.
Pausiert ihr das Spiel, kommt ein Tuscheeffekt zum Einsatz, die Welt selbst taucht sich in Sepia-Töne – es sieht aus, als würdet ihr auf Papier Kalligraphie üben.




