Obscure 2 - Test 

Wieder einmal hat die Wissenschaft Mist gebaut und wir dürfen es ausbaden. Statt den üblichen Genexperiments-Einerlei stehen nun aber ganz andere Monstren auf dem Plan, die es auf unsere jungen Körper abgesehen haben. Kann sich Obscure 2 auch nur im Entferntesten an seinem Vorgänger messen? Sind wir von Looki einfach nur bescheuert und haben keine bessere Einleitung als eben diese gefunden? Hat der Kenny mit der Amy, die ja eigentlich schon mit Corey, dem Schwippschwager von Mei, hatte? Ihr erfahrt es – vielleicht - in unserem Review!
Nichts außer altes Laub...
Dass Grünzeug nicht zwangsläufig gesund sein muss, lehrte uns bereits der Vorgänger von Obscure 2, in dem zwei größenwahnsinnige Botaniker an einer Schule herumexperimentierten und durch besagtes Grünzeug Schüler und Lehrer in eklige Monstrositäten verwandelt wurden. Im Nachfolger sind die Guten zwar tot, ihre teuflischen Pflanzen aber noch längst nicht zerstört. Und so kommt es wie es kommen muss: Eine Blüte des Übelmachers fliegt in einer Forrest Gump-Gedächtnissequenz in der Luft umher, bis sie schließlich die Pforten der Leafmore Highschool erreicht. Dort dreht sich derweil alles um die Abschlussfete, die am gleichen Abend im Anwesen einer Studentenverbindung stattfinden soll. Statt sich aber Gedanken über die eigenen Klamotten zu machen, wird erst einmal ein Joint zur Entspannung gezogen. Bei dieser Gelegenheit wird auch schon einmal Bekanntschaft mit den Charakteren von Obscure 2 gemacht: Da wäre zu Beginn Hackerin Mei, der sportliche Corey, Schönheit Amy sowie der muskelbepackte Kenny. Letzterer ist auch der einzige Überlebende des Horrors aus Teil eins. Weitere Figuren folgen später im weiteren Verlauf, insgesamt schafft es der Titel damit auf sechs spielbare Charaktere. Aber nun weiter zum Desaster: Nachdem wir wegen der Verwisch-Optik bedingt durch unratsamen Drogengenuss fast zu kotzen angefangen hätten, hat die Party auch schon begonnen. I
In der Haut von Kenny und Amy – ein Wechsel zwischen den Charakteren ist ständig möglich – haben wir jedoch keinen Zutritt, schließlich sind wir nicht eingeladen. Anstatt angepisst nach Hause zu fahren, entscheiden sich die Beiden jedoch dazu, sich durch einen Hintereingang besagten Zutritt zu verschaffen. Gesagt, getan: Cutscene! Wir hätten ja fast den Grund vergessen, den Obscure 2 zum Teenie-Horror macht. Richtig! Just in dem Moment, als wir durchs Fenster des Anwesens steigen wollen, beginnt eine weitere Blüte der mysteriösen Pflanze aufzugehen. Randbemerkung: Wie kam die eigentlich dahin?

Egal, sie blüht jedenfalls und mutiert den größten Teil der Anwesenden in eine Horde blutleckende Monster, die sich die Minderheit der normal gebliebenen Sippschaft ganz groß auf die Speisekarte geschrieben hat. Kenny und Amy denken zu diesem Zeitpunkt jedoch immer noch, gleich eine mordsmäßige Fete zu erleben. Mordsmäßig trifft es sogar fast auf den Punkt, denn wenige Augenblicke später verbarrikadiert sich eine Überlebende vor unseren Augen mit der Bitte, das wir doch mal bitte ganz schnell den Revolver aus dem Billiardzimmer holen mögen. Haben wir auch, als wir jedoch zurückkehren, wird Sweetie von einem ganz und gar nicht süßen Fleischklops erledigt.
Der erste Kampf steht an und stellt trotz der beachtlichen Erscheinung des Gegners dank Schießprügel und Baseballschläger kein allzu großes Problem dar.

Ein Rat an alle männlichen Singles: Nehmt nie eine Frau mit nach Hause, wenn Euer Bad so aussieht.
Egal, sie blüht jedenfalls und mutiert den größten Teil der Anwesenden in eine Horde blutleckende Monster, die sich die Minderheit der normal gebliebenen Sippschaft ganz groß auf die Speisekarte geschrieben hat. Kenny und Amy denken zu diesem Zeitpunkt jedoch immer noch, gleich eine mordsmäßige Fete zu erleben. Mordsmäßig trifft es sogar fast auf den Punkt, denn wenige Augenblicke später verbarrikadiert sich eine Überlebende vor unseren Augen mit der Bitte, das wir doch mal bitte ganz schnell den Revolver aus dem Billiardzimmer holen mögen. Haben wir auch, als wir jedoch zurückkehren, wird Sweetie von einem ganz und gar nicht süßen Fleischklops erledigt.
Der erste Kampf steht an und stellt trotz der beachtlichen Erscheinung des Gegners dank Schießprügel und Baseballschläger kein allzu großes Problem dar.



