Der in der Vergangenheit mehrfach in Misskredit geratene Foxconn-Konzern sorgt mit einem neuen Skandal für Untersuchungen durch Nintendo. Der chinesische Elektronikproduzent, der auch für Sony, Apple, Intel und Nokia fertigt, kratzt heftig am Lack des familienfreundlichen Spieleherstellers, nachdem er kürzlich eingestanden hat, in einer Fabrik im Osten Chinas Minderjährige beschäftigt zu haben.
Die Arbeitskräfte im Alter von 14 bis 16 Jahren standen Angaben Foxconns zufolge im Rahmen eines Praktikumsprogramms mehrere Wochen lang an den Fließbändern des Unternehmens. Ihr Einsatz verstößt gegen das chinesische Arbeitsrecht, nach dem Beschäftigte mindestens 16 Jahre alt sein müssen, und gegen interne Richtlinien Foxconns. Regelmäßig gerät der Konzern wegen der Arbeitsbedingungen und niedriger Bezahlung in die Kritik.
„Nintendo steht in Kontakt mit Foxconn und untersucht die Vorfälle“, so Nintendo (via IGN). „Wir nehmen unsere Verantwortung als globales Unternehmen sehr ernst und fühlen uns ethnischen Grundsätzen bei der Beschaffung, Herstellung und Arbeit verpflichtet.“ Um das zu unterstreichen, weist Nintendo auf die 2008 eingeführten Richtlinien für Zulieferer und Dienstleister hin.











geschrieben am 21.10.2012 um 12:52
UwePhse
Spam-Lehrling
Nintendo - Untersucht jüngsten Foxconn-Skandal
LOL echt guter Witz !
Menschen unter 18 sind immer noch Kinder.
geschrieben am 19.10.2012 um 14:32
Dennis-Snow
Wär gern cool
Nintendo - Untersucht jüngsten Foxconn-Skandal
Foxconn produziert auch für Sony? o.o
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