Nintendo 3DS - Spezial 

Mit dem Nintendo 3DS XL führt der Vorzeige-Handheldhersteller seine Strategie fort, ein und dieselbe Konsole in mehreren Varianten auf den Markt zu bringen. War die XL-Variante beim Nintendo DS noch das zeitliche Schlusslicht der Entwicklung, startet man bei dem 3DS direkt mit der Schuhkartongröße – inklusive satter Preiserhöhung auf 199 Euro.
Rieeeeeesig!
Damit kostet der 3DS zwar "nur" 44 Euro mehr, liegt preislich damit aber auf dem Niveau einer vollwertigen Xbox 360. Greift ihr zur kleineren Xbox-Variante, gäbe es sogar noch Spiel nach oben. Wer lieber PlayStation spielt, ist aber auch nicht weit vom aktuellen Kurs entfernt – die PS3 liegt bei 220 Euro. Eine PS Vita schlägt etwa mit 210 Euro zu Buche.
Warum die Preisvergleiche? Mit dem nun 46 Prozent schwereren 3DS XL hat Nintendo alles getan, nur nicht für mehr Portabilität gesorgt. Handlich mal eben im Bus spielen, fällt mit der XL-Variante flach. Und das Gewicht ist es auch, was als erstes auffällt. Über 330 Gramm (!) wiegt die Konsole nun – aktuelle Smartphones brigen weit weniger als die Hälfte auf die Waage. Selbst der DSi XL war noch 20 Gramm leichter.
Im Gegenzug gibt es jedoch einiges auf der Plus-Seite zu verbuchen. Die Bildschirme sind nun riesig und mit riesig ist "riesig" gemeint. Der obere Display kommt auf eine Diagonale von 12,4 Zentimeter, der untere Touchscreen auf 10,4cm. Damit hat der Bildschirm große Smartphone-Maße und die stehen dem Handheld enorm gut.
Im Lieferumfang finden sich neben einer Menge Anleitung in diversen Sprachen lediglich der 3DS XL nebst einer 4GB SDHC-Speicherkarte. Es liegt kein (!) Ladekabel bei, was man von offizieller Seite damit quittiert, dass viele Käufer noch eines der Vorgängermodelle (3DS oder NDS) besitzen. Klingt gut, ist aber natürlich eher eine Ausrede. Denn wenn Nintendo hier wirklich für den Kunden wäre, hätte man einfach auf ein USB-Ladekabel gesetzt, was ein paar mehr Leute zu Hause haben dürften.
Der Stromadapter kostet somit rund 12 Euro in der Original-Variante, günstigere Vertreter gibt es aber schon für unter fünf Euro. Im Gegenzug gibt es ja die Speicherkarte, mit der sich der Download-Store nutzen lässt. Kostenpunkt für 4GB im Handel: ebenfalls knapp fünf Euro, was den Verzicht auf das Ladekabel teilweise wieder ausgleicht.
Öfter zum Ladekabel greifen müsst ihr aber nicht. Hielt die Ursprungsvariante je nach Einstellungen nur weit unter fünf Stunden durch, schafft es der XL-Koloss auf über sechs Stunden.

Der Stromadapter kostet somit rund 12 Euro in der Original-Variante, günstigere Vertreter gibt es aber schon für unter fünf Euro. Im Gegenzug gibt es ja die Speicherkarte, mit der sich der Download-Store nutzen lässt. Kostenpunkt für 4GB im Handel: ebenfalls knapp fünf Euro, was den Verzicht auf das Ladekabel teilweise wieder ausgleicht.
Öfter zum Ladekabel greifen müsst ihr aber nicht. Hielt die Ursprungsvariante je nach Einstellungen nur weit unter fünf Stunden durch, schafft es der XL-Koloss auf über sechs Stunden.










