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Need for Speed: Most Wanted - Test Xbox 360




…und Schweigen ist Gold. Das wird sich wohl fast jeder Motorsportbegeisterte zu Beginn seiner NfSMW-Karriere sagen. Wie soll man bitte mit einem Protagonisten sympathisieren, der gerade dafür gesorgt hat, dass der wunderschönste BMW, den man jemals in seinem Leben sehen und virtuell fahren durfte, schon wieder weg ist? Kaum ist man nämlich in der neuen Stadt angekommen, Electronic Arts spendiert wie schon in NfS: Underground 2 eine frei befahrbare, relativ große, dabei aber nicht zu weitläufige Stadt, gibt es den ersten Ärger. Nicht nur, dass die Polizei einen von Beginn an auf dem Kieker hat, die Nummer 15 der so genannten Black List fordert den ungeübten Fahrer auch noch direkt zu einem Vergleich heraus. Da man der Neue ist, hat man kaum Freunde, lediglich eine bezaubernde Schönheit in den 20igern nimmt sich des Protagonisten an.

Vor allem, nachdem er seinen Wagen verzockt und es sich einige Zeit lang im Gefängnis gemütlich gemacht hat. Natürlich war das Rennen gegen die Nummer 15 der Black List getürkt, die Polizei machte sich einen Spaß daraus, den Helden einzulochen und der Wagen, sowie dessen Papiere sind weg. Was nun? Ein ehrliches Leben beginnen, mit der Schmach leben? Niemals! In Need for Speed: Most Wanted geht es um Rache, um Ehrgefühl und um demolierte FBI-Wagen. Die Nummer 15 der Black List ist nun übrigens die Nummer 1 und zwar mit dem wunderhübschen BMW, den der Held einst fuhr. Prompt klemmt man sich eines der lizenzierten Serienmodelle unter den Hintern, wobei anfangs zwischen Anfängermodellen, wie dem Golf GTI, gewählt werden darf, und macht sich einen Namen auf der Straße.

Das Ziel ist es, die Black List von hinten aufzurollen und der gefürchtetste und beste Fahrer der Stadt zu werden. Dabei läuft das Ganze immer gleich ab. Bevor man den jeweils nächsten Boss der Black List herausfordern darf, muss eine bestimmte Anzahl von Rennen gewonnen, eine bestimmte Anzahl von Meilensteinen erreicht und ein bestimmter Bekanntheitsgrad unter den Cops erlangt werden. Dabei kann man selbst zu den einzelnen Events fahren oder sich bequem per Klick hinteleportieren lassen.
Neben den bekannten Modi, etwa dem “Rundkurs” oder dem “Drag“-Race, besser bekannt als die Viertelmeile, sind auch neue Spielvarianten hinzugekommen. Diese sind das “Mautstellenrennen“, welches eine Art Time Trial darstellt und euch über die Highways der Stadt schickt, und die “Radarfalle”. Letztgenannter verlangt vom Spieler, schnellstmöglich durch Radarfallen zu rasen, um bei möglichst hoher Geschwindigkeit geblitzt zu werden. Die Ergebnisse der mitgenommenen Radarfallen werden dann addiert. Die höchste Punktzahl gepaart mit der schnellsten Zeit ergeben dann den ersten von vier Plätzen.

Meilensteine sind, wie der Name schon sagt, Ereignisse, die den Menschen im Gedächtnis bleiben. Dazu gehören in NfS: Most Wanted unter anderem spektakuläre Highspeedfahrten durch Radarfallen und weite Sprünge. Nach Verfolgungsjagden mit der Polizei braucht man nicht lange zu suchen. Bei Geschwindigkeitsübertretungen heften sie sich sofort an die Fersen des Fahrers. Auch besorgte Bürger melden Raser.



Und wenn man einmal verfolgt wird, dann kriegt man die Cops so schnell nicht wieder los. Zum einen handeln sie sehr teamintensiv und dadurch äußerst intelligent und effektiv, zum anderen irritiert und hilft der Polizeifunk gleichermaßen. Die Stimmen, die aus dem Funkgerät dröhnen, wirken real, so dass man sich tatsächlich verfolgt fühlt. Der Sinn für die Straße geht verloren, man versucht nur noch irgendwie zu entkommen. Bestimmte Punkte auf der Karte kann man durch Umfahren von Objekten zerstören. Dies dient dazu, die Polizisten abzulenken.
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(Cluster: nd03 - Sprache: de)