NBA 2K12 - Test 

Der Basketball ist in Deutschland sowohl virtuell, wie auch in der Realität ein stiefmütterlich behandelter Sport, der aus seiner Nische einfach nicht auszubrechen vermag. Während selbst das unwichtigste Freundschaftsspiel zwischen Deutschland und Armenien auf öffentlich-rechtlichen Sendern zur besten Sendezeit übertragen wird, solange es sich um Fussball handelt, verfolgen wir Deutschen die Europameisterschaft der Basketballer trotz Dirk Nowitzki nur auf einem dritten Programm – wenn überhaupt. Das hat zur Folge, dass auch Visual Concepts’ 'NBA 2k'-Serie Jahr für Jahr nur mäßigen Absatz hierzulande findet. Betrachtet man allerdings die Verkaufszahlen aus den Staaten, so wird schnell klar, wieso diese Serie auch ohne unsere Kaufkraft noch lange leben wird. Außerdem wurde bisher selbst der größte Basketballmuffel nach wenigen Spielen zum größten Fan. Ob das auch in diesem Jahr wieder so ist, klären wir im Test.
Konkurrenzlos glücklich
Ob man nun an Wunder glaubt oder nicht: Es ist schon beachtlich, dass sich das kalifornische Entwicklerstudio Visual Concepts trotz Monopolstellung auch in diesem Jahr wieder voll reingehangen hat und uns schlichtweg das beste Basketballspiel vor die Nase setzt, das es käuflich zu erwerben gibt.
Betrachtet man die Konkurrenz von Electronic Arts, die sich konkurrenzlos am Markt postiert hat, also zum Beispiel 'NHL 12' und 'Madden 12', so bietet sich ein völlig anderes Bild. Die neusten Eishockey- und Footballsimulationen sind zwar großartig, im Vergleich zum Vorgänger allerdings kaum verändert. Ganz im Gegensatz zu 'NBA 2k12'. War bereits der letztjährige Ableger nicht nur für Basketballfans eine Offenbarung, entwickelten die Amerikaner die aktuelle Version fleißig und konsequent weiter, scheinbar ohne ein paar sprichwörtliche Asse in der Hinterhand zu behalten, für den Fall, dass EA im nächsten Jahr doch mit ’NBA Elite’ um die Ecke kommt.

So darf man sich dieses Jahr beispielsweise mit einer noch komplexeren Steuerung und damit mit noch größerer, spielerischer Freiheit auseinandersetzen. Elementare Dinge, wie der Stickshot, der es dem Spieler erlaubt seine Würfe mit dem Analogstick auszuführen, wurden spürbar verbessert und kommen jetzt noch authentischer und intuitiver daher. Um die Komplexität und gleichzeitig die Detailverliebtheit deutlich zu machen, sei hier nur die neue Möglichkeit erwähnt, nun selbst entscheiden zu dürfen, mit welcher Hand ein Spieler zum Korbleger ansetzt.

Visual Concepts liefert mit 'NBA 2k12' erneut ein Meisterwerk ab. EA dürfte es in den kommenden Jahren sehr schwer haben, ihre neue 'NBA Elite'-Reihe am Markt zu platzieren.
So darf man sich dieses Jahr beispielsweise mit einer noch komplexeren Steuerung und damit mit noch größerer, spielerischer Freiheit auseinandersetzen. Elementare Dinge, wie der Stickshot, der es dem Spieler erlaubt seine Würfe mit dem Analogstick auszuführen, wurden spürbar verbessert und kommen jetzt noch authentischer und intuitiver daher. Um die Komplexität und gleichzeitig die Detailverliebtheit deutlich zu machen, sei hier nur die neue Möglichkeit erwähnt, nun selbst entscheiden zu dürfen, mit welcher Hand ein Spieler zum Korbleger ansetzt.



