Motion Control: Microsoft vs. Sony - Spezial 

Die weltweiten Umsätze der Videospiel-Industrie sind rückläufig und ausgerechnet der bis vor einigen Monaten allgemein als Schlüsselmarkt mit Zukunftsperspektive prognostizierte Casual-Markt schrumpft. Stattdessen behaupten sich wieder Core-Games und Publisher wie Electronic Arts und Ubisoft haben ihr Portfolio daraufhin umgestellt. Aus allen Richtungen des Genres ertönen Stimmen, die Innovation und Neuorientierung fordern. Nachdem Nintendo mit Wii MotionPlus vorgelegt hatte, wollen die Branchenriesen Microsoft und Sony in diesem Jahr die geforderte Innovation bringen und den Markt mit neuen Einflüssen für sich gewinnen. Auf der Electronic Entertainment Expo (E3) 2009 in Los Angeles stellten beide Konsolenhersteller ihre Vision einer neuartigen Steuerung vor. Microsoft machte den spektakulären Anfang und schüttelte mit dem so genannten “Project Natal“ eine Spielsteuerung aus dem Ärmel, bei dem der Mensch selbst zum Controller wird. Einen Tag später kündigte Sony den bislang noch namenlosen PS3 Motion Controller an, der im Gegensatz zu Microsofts Pendant über eine greifbare Steuereinheit verfügt und damit eher dem Nintendo-Modell ähnelt. Bis Ende des Jahres, versprechen uns beide Konzerne, werden wir die jeweilige Bewegungssteuerung in den Händen halten.
Grund genug, ein halbes Jahr nach den Ankündigungen noch einmal nachzuhaken, worum es sich bei den neuen System eigentlich handelt, wo die Unterschiede liegen und welche Vorteile die Spielerschaft sich erhoffen darf.
Bei Microsofts wie auch Sonys Modell bildet eine Kamera die Basis für die Erkennung der Spieler-Bewegungen. Im Gegensatz zu Sonys Modell benötigt das System der Redmonder darüber hinaus jedoch keine weitere Peripherie. Lediglich der rund 50MB große Treiber muss Platz auf der Xbox 360 finden. Erst einmal eingerichtet, interpretiert die Kamera Bewegungen eines Spielers und setzt sie in Befehle um. „Natal evaluiert effektiv Billionen von Körperstellungen in jedem Frame. Und das 30 mal pro Sekunde", beschrieb ein Microsoft-Techniker die Arbeit des Aufnahmegerätes.

Microsoft: Project Natal
Bei Microsofts wie auch Sonys Modell bildet eine Kamera die Basis für die Erkennung der Spieler-Bewegungen. Im Gegensatz zu Sonys Modell benötigt das System der Redmonder darüber hinaus jedoch keine weitere Peripherie. Lediglich der rund 50MB große Treiber muss Platz auf der Xbox 360 finden. Erst einmal eingerichtet, interpretiert die Kamera Bewegungen eines Spielers und setzt sie in Befehle um. „Natal evaluiert effektiv Billionen von Körperstellungen in jedem Frame. Und das 30 mal pro Sekunde", beschrieb ein Microsoft-Techniker die Arbeit des Aufnahmegerätes.





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