Monster Hunter Tri - Test 

In Japan gilt Capcoms Monster Hunter-Serie als absoluter System-Seller. Über 3.5 Millionen Japaner haben beim letzten PSP-Ableger zugeschlagen. Rekord für Sonys kleinen Handheld. In Europa und den USA dagegen tut sich die Serie seit jeher schwer. Monster Hunter 2 wurde aufgrund der geringen Nachfrage hierzulande erst gar nicht veröffentlicht. Auch die Verkaufszahlen der PSP-SpinOffs konnten trotz hervorragender Wertungen der Presse ebenfalls nicht wirklich überzeugen.
Der Hype aus Japan wollte einfach nicht so recht nach Europa schwappen. Dennoch setzt Capcom mit Monster Hunter Tri noch einmal alles auf eine Karte. Der dritte Teil der Serie bricht mit alten Traditionen und bringt die Monster Jagd exklusiv auf Nintendos Wii. Die große Hardwarebasis und die vergleichsweise geringen Entwicklungskosten gaben der Nintendokonsole den Vorzug vor der PS3. Eingefleischte Wii-Zocker dürfen sich so endlich auf neues Futter freuen. Auf ins Gemetzel!
Neue Helden braucht das Land
Monster Hunter macht seinem Namen alle Ehre. Eine Waffe, eine Rüstung und jede Menge Neugier reichen aus, um für unzählige Stunden vor den Bildschirm zu fesseln. Monster jagen ist angesagt! Alles Andere ist nur ödes Beiwerk. Capcom hat daher auch für den dritten Teil auf eine all zu weitreichende Story verzichtet. Die Monsterjagd beginnt mit der Erstellung eures Charakters. Männlein oder Weiblein, hell- oder dunkelhäutig, Glatzkopf oder Wischmob - die Auswahl aus dutzenden Merkmalen hält für jeden angehenden Monsterjäger ein individuelles Äußeres bereit. Habt ihr euch euren Wunschhelden gebastelt, wird es Zeit der Welt von Monster Hunter Tri einen Besuch abzustatten. Die Geschichte nimmt im beschaulichen Fischerdorf Moga ihren Lauf. Die Bewohner sind in heller Aufregung.





