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Townsmen 4 - Test Handy


Was Die Siedler für PC-Spieler ist, ist Townsmen für Handynutzer. So überzeugt die von HandyGames entwickelte Reihe mit dem gewissen Wuselfaktor nun bereits schon seit drei Teilen zahlreiche mobile Spieler und scheint einer der wenigen Titel dieses Formates zu sein, welcher sich von Episode zu Episode stetig steigert. Und auch mit dem mittlerweile vierten Townsmen versuchen die Entwickler erneut an alte Tugenden anzuknüpfen, Neuerungen zu integrieren und den Umfang dabei nicht zu vernachlässigen. Doch ob HandyGames dieser Streich geglückt ist, klärt nur unser Review.



Von Kirchengängern und Biertrinkern




Wie sämtliche Vorgänger überzeugt auch Townsmen 4 durch eine überaus lange Spielzeit bedingt durch eine Vielzahl von Missionen sowie einem Endlosspielmodus. Den Rahmen für die 14 Aufträge stellt dieses Mal eine mittelalterliche Welt, in welcher es dem Spieler gelingen muss einen Mönchsorden zu gründen, Bier und Brot herzustellen und fromme Seelen zu bekehren. Die Hintergrundgeschichte dient weiterhin als roter Faden und Tutorial zugleich, wird doch der Aufstieg der eigenen Abtei in einzelnen Etappen berichtet und hierbei alle Gebäude und ihre Funktionen nach und nach in das laufende Spiel eingeführt und dem Spieler näher gebracht. Leider ist die Geschichte weder spannend erzählt noch bietet sie weitreichend Abwechslung, sodass ihr wirklich nur die Aufgabe einer Einstiegshilfe zuteil wird.



Herzstück des Titels ist aber dennoch der ausgeklügelte Wirtschaftskreislauf, welcher für ein Handyspiel überraschend komplex wirkt. Wie auch im dritten Teil der Serie produzieren die meisten Gebäude nun mehr als eine Ressource, wodurch der Spieler gefordert ist die richtigen Rohstoffe zur richtigen Zeit herzustellen. Damit nicht genug, werden viele der Ressourcen weiterverwendet um ein anderes Produkt zu erhalten und somit wieder in den Wirtschaftskreislauf eingeschleust. So wird beispielsweise am Brunnen Wasser gewonnen, welches dann Brauhaus zusammen mit Getreide zum Bierbrauen verwendet wird. Nebenbei benötigt man das Wasser zur Instandhaltung von weiteren Gebäuden oder zum Ausbau der Besagten. Eine wichtige Rolle kommt dabei auch den Brüdern des Ordens zu Gute, da diese ebenfalls als Arbeiter fungieren und so die Anzahl der Mönche bereits früh schwindet. Abhilfe wird bei Messen und durch heilige Schriften geschaffen, denn hier können neue Mitglieder angeworben werden. Glücklicherweise bietet ein Zeitraffer die Möglichkeit bei Bedarf ganze Tage zu überspringen.



Zweckmäßige Wuselgrafik und unterhaltsamer Sound




Grafisch gesehen wirkt Townsmen 4 viel reifer als die Vorgänger, was vor allen Dingen an der neuen Iso-Perspektive liegt die nun weiter vom Geschehen weg ist als zuvor, was sich besonders positiv auf die Übersicht auswirkt. Übersichtlicher wirkt übrigens auch das Menü, sodass mit einigen schnellen Handgriffen sämtliche Aktionen schnell und unkompliziert ausgeführt werden können.



Der Sound sowie die Steuerung sind darüber hinaus zweckmäßig gehalten und bieten keinen Grund zur Kritik. Die Bedienung funktionierte reibungslos und trotz Wuselfaktor gerieten wir während des Aufbaus unserer Abtei kein einziges Mal in Hektik.




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Townsmen 4
(Cluster: nd02 - Sprache: de)