Port Royale 3 - Test 
Sowohl die Land- als auch die Seegefechte reißen uns jedoch nicht vom Hocker. Das hat selbst bei 'Pirates!' mit dem Competition Pro in der Hand mehr Spaß gemacht. Etwas spektakulärer und spielerisch anspruchsvoller hätten die öden Gefechte auch bei einer Wirtschaftssimulation im Jahr 2012 ausfallen dürfen.
Entscheiden wir uns für den Weg als Pirat, kommt dies bei der angegriffenen Nation weniger gut an. Dementsprechend leidet unser Ruf darunter. Dieser steigt wiederum, wenn wir Städte mit Waren beliefern, die dort dringend benötigt werden. Andersherum sinken wir natürlich in deren Gunst, wenn wir solche Waren aufkaufen. Selbst Hungersnöte können wir auf diese Weise heraufbeschwören.

Tabellen-Studium
Entscheiden wir uns für den Weg als Pirat, kommt dies bei der angegriffenen Nation weniger gut an. Dementsprechend leidet unser Ruf darunter. Dieser steigt wiederum, wenn wir Städte mit Waren beliefern, die dort dringend benötigt werden. Andersherum sinken wir natürlich in deren Gunst, wenn wir solche Waren aufkaufen. Selbst Hungersnöte können wir auf diese Weise heraufbeschwören.

Auf Wunsch können wir die Seegefechte auch automatisch austragen lassen.

Wir nähern uns der Stadt Santiago, die dringend Färbemittel benötigt.
Die spielerische Freiheit wird durch Missionen ergänzt, die wir uns in den detailarmen, ebenfalls kärglich animierten 3D-Städten abholen. Da sucht etwa eine Frau nach ihrem vermissten Mann oder der Administrator der Stadt bietet uns einen Termin-Auftrag an.
Diese Missionen bringen zwar einige Abwechslung ins Händler- und Piratenleben. Die meiste Zeit spielt sich 'Port Royale 3' aber folgendermaßen: Wir studieren Preislisten, kaufen und verkaufen, klicken auf den nächsten Hafen und drücken die Leertaste für die Zeitbeschleunigung. Das macht zwar zwischendurch immer einmal wieder Spaß, ist auf Dauer aber doch etwas eintönig. Immerhin weiß uns das übersichtliche Interface beim Studium der Preislisten zu unterstützen. Auf einen Blick sehen wir, welche Waren produziert werden, wo Mangel herrscht und wir als die geldgeilen Kapitalisten, die wir nun einmal sind, Profit machen können.





