Killzone: Liberation - Test 

Mit Killzone hat Sony seiner Zeit ein würdiges Pendant zu Microsofts Vorzeige-Shooter Halo auf die Beine gestellt. Ein Nachfolger musste her, doch anstatt auf ein Sequel auf der PS2 zu setzen, kommt mit Killzone: Liberation die erste Fortsetzung des Titels auf der Playstation Portable. Sowieso entfernt man sich von der Ego-Ansicht des großen Bruders und führt eine isometrische Perspektive für das neue Spiel ein. Was ihr sonst noch von dem neuen Blockbuster erwarten dürft, verrät euch unser Review.
Auf Vecta ist die Hölle los
Die vier Helden Templar, Rico, Luger und Hakha aus Killzone konnten im ersten Teil die Invasion der Helghast auf den Planeten Vecta abwehren. Die ISA konnte so die Kontrolle über das System wahren. Der Triumph war allerdings nur von kurzer Dauer. Scolar Visari, seines Zeichens Anführer der Helghast, setzte sein gesamtes Vertrauen in den skrupellosen General Armin Metrac. Dieser leitete mit den verbleibenden Truppen eine neue Instanz ein. Mit Erfolg wie es scheint - nach kurzer Zeit kann Metrac die südlichen Basen Vectras dem Erdboden gleichmachen. Eine kleine Gruppe von elitären ISA-Verantwortlichen, welche in Hinsicht auf die Krisenplanung unverzichtbar ist, soll nun geschützt werden. Sollten diese in helghanische Gefangenschaft geraten, könnte die Welle des Terrors nicht mehr zu stoppen sein. Der Veteran Jan Templar soll nun hinter feindlichen Linien den Helghast einen Strich durch die Rechnung machen...
Auf ins Gefecht!
Das Spiel startet direkt im Einsatzgebiet und ihr dirigiert Templar mit dem Analog-Stick präzise über das Gelände. Die ersten Helghast sind direkt zu Stelle und bitten euch zum Schussgefecht. Aber gerne doch - mit R geht Templar in die Hocke und ihr könnt euch mit eurer Laserzielfunktion frei drehen und die Widersacher anvisieren. Weiter dient diese Funktion dazu, euch hinter schützenden Mauern oder Sandsäcken zu verschanzen. Haltet ihr L gedrückt, blickt Jan in die von euch festgelegte Richtung, während ihr ihn durch die Areale dirigiert. Um die Steuerung beim Zielen nicht zu kompliziert zu gestalten, hat Guerilla eine automatische Zielhilfe in das Spiel integriert. Ihr braucht also nur grob in die Richtung des Feindes zu zielen, um ihn erfolgreich zu erfassen. Bei einem zweifachen Druck auf L macht Templar eine stylische Hechtrolle, die euch bei Ausweichen von Geschossen gerade im späteren Verlauf des Spiel sehr hilfreich sein wird.
Haltet ihr L und R zur gleichen Zeit gedrückt, visiert der Protagonist den nächstgelegenen explosiven Gegenstand an. Auf diese Weise lassen sich durch einen gezielten Treffer ganze Helghast-Squads auslöschen. Mit der Kreis-Taste könnt ihr den feindlichen Truppen mit Granaten und anderen Sprengstoffen, wie Rauchgranaten, C4 oder Minen, einheizen.


Bei vielen Abschnitten des Spiels seid ihr nicht alleine unterwegs, sondern könnt mit der Unterstützung eurer treuen Gefährten Rico, Luger und Hakha rechnen.




