Mario Kart 7 - Test 

Nintendo bläst zum Kampf gegen den durchaus stolprigen 3DS-Start und wirft nach Zelda und Mario nun das zweite Zugpferd in die Manege. Auf dem NDS ein Killerspiel an Gameplay, war und ist 'Mario Kart' einfach die erste Adresse, wenn es um unkomplizierte Fahraction geht, ohne es an Herausforderung missen zu lassen. Blitzt mit 'Mario Kart 7' erneut die Genialität durch, die Nintendo über so viele Jahre ausgezeichnet hat?
Abgehoben!
Mit 'Mario Kart' für die Wii hat es Nintendo wahrscheinlich etwas zu gut gemeint, was Casual-Gaming anging. Zu unberechenbar die Items, zu bevorzugt die CPU über weite Strecken. Dem entgegen stand ein grandioser Multiplayermodus, der dem Titel zum wohlverdienten Ruhm verholfen hat. Mit 'Mario Kart 7' geht Nintendo einen kleinen Schritt zurück, ohne größere Zerwürfnisse in die Serie zu bringen.
Unkompliziert wie eh und je steht der Fahrspaß im Vordergrund. Es ist alles mit dabei, was Fans lieben und noch lange lieben werden. Drei Geschwindigkeitsklassen (50 ccm, 100 ccm, 150 ccm), verschiedene Cups mit einer definierten Zusammenstellung der insgesamt 32 Strecken – darunter 16 neue sowie 16 überarbeitete Klassiker.
Wer aufpasst, macht bei Grünlicht einen Blitzstart, um Kurven darf für einen kurzen Boost gedriftet werden und die wieder eingeführten Münzen sorgen kumulierend für mehr Geschwindigkeit. In den Fragezeichenkisten befinden sich Items, die das Rennen spannender gestalten, im Singleplayer-Spiel aber weit weniger spielentscheidend sind als es auf der Wii der Fall war – die CPU ist euch stets auf den Fersen, aber nicht durch übermäßigen Gebrauch vom blauen Panzer (trifft stets den ersten Fahrer) oder einem Stern. Hier macht Nintendo alles richtig, es fühlt sich einfach ehrlicher an, selbst dann, wenn man mal verliert.

Was Nintendo mit dem besseren Balancing an Zufall herarausnimmt, kommt durch die neuen Items wieder rein – wenn auch eindeutig berechenbarer als es der blaue Panzer je zulassen würde. Mit dem aus den Mario-Spielen bekannten Blatt, erhaltet ihr den ebenfalls bekannten Waschbärschwanz ans Heck geklemmt und könnt nahestehende Gegner einfach umhauen. Die Feuerblume gab es bereits auf dem GC, darf nun aber von allen Fahrern eingesetzt werden und nicht mehr bloß von Mario und Luigi. Durch die vielen möglichen Schüsse nacheinander ist ein Ausweichen praktisch unmöglich, seid ihr einmal ins Visier geraten.

Mit dem neuen Gleitschirm kommt zumindest etwas Schwung in das klassische Gameplay.
Was Nintendo mit dem besseren Balancing an Zufall herarausnimmt, kommt durch die neuen Items wieder rein – wenn auch eindeutig berechenbarer als es der blaue Panzer je zulassen würde. Mit dem aus den Mario-Spielen bekannten Blatt, erhaltet ihr den ebenfalls bekannten Waschbärschwanz ans Heck geklemmt und könnt nahestehende Gegner einfach umhauen. Die Feuerblume gab es bereits auf dem GC, darf nun aber von allen Fahrern eingesetzt werden und nicht mehr bloß von Mario und Luigi. Durch die vielen möglichen Schüsse nacheinander ist ein Ausweichen praktisch unmöglich, seid ihr einmal ins Visier geraten.




