F1 2011 - Test 

Es gibt Spielereihen, die durchlaufen diverse Entwicklungsstufen, verbessern sich in großen und kleinen Details, machen vielleicht mal Rückschritte, kommen aber jedes Jahr aufs Neue zurück. Die Fans lieben es, sich mit den Feinheiten zu befassen, alle Möglichkeiten auszuloten und fiebern jedem neuen Release entgegen. Und dann gibt es da die Formel 1-Spiele, die zwar jedes Jahr auf den Markt kommen, aber genrebedingt stets dasselbe Gameplay bieten.
Schum... Ähh... Vettel!
'F1 2011' für 3DS bietet genau das, was vorne drauf steht. Ein lizenziertes F1-Spiel der laufenden Saison mit allen Regeln, Fahrern, Strecken, Hindernissen und viel zu wenig Boxendamen. Was auf den Heimkonsolen ein waschechter F1-Simulator ist, verkommt auf dem 3DS zur netten Arcade-Spielerei von nebenan.
Mit den Standardeinstellungen fahren sich die F1-Boliden ohne erkennbaren Grenzbereich wie ein beliebiges Carrera-Auto.
Gas geben, Bremsen, volles Lenken – einfach nichts führt in 90 Prozent der Fälle zum Ausbrechen des Boliden oder der Illusion eines realistischen Rennverhaltens. In den anderen 10 Prozent meint die CPU dann doch, das Auto in irgendeiner Form von der Strecke katapultieren zu müssen, was mit Physik oder Actio/Reactio selten etwas zu tun hat – man weiß einfach nicht, warum man gerade im Gras gelandet ist.
Größere Probleme bereiten aber die ausgestellten Fahrhilfen. ABS aus, Bremshilfe aus, Antischlupfregelung ebenfalls auf off, manuelles Schalten. Nun lässt sich der Bolide nur mit sehr (!) viel Geduld auf der Strecke halten, gefühlvolles Arbeiten an Gas/Bremse ist mit dem 3DS einfach nicht drin.

Startet ihr das Spiel, werden alle Menüs in 2D dargestellt. Keine coolen Animationen, kein atemberaubender Tiefeneffekt. Grund dafür? Den findet ihr, wenn das Spiel bei Rennstart doch zu 3D wechselt. Statistiken sind dank derber Doppelbilder nicht lesbar und das Spiel scheitert an dem üblichen Fokussierungsproblem.
Größere Probleme bereiten aber die ausgestellten Fahrhilfen. ABS aus, Bremshilfe aus, Antischlupfregelung ebenfalls auf off, manuelles Schalten. Nun lässt sich der Bolide nur mit sehr (!) viel Geduld auf der Strecke halten, gefühlvolles Arbeiten an Gas/Bremse ist mit dem 3DS einfach nicht drin.

Im Hintergrund ist die miese Optik zu ahnen.
Startet ihr das Spiel, werden alle Menüs in 2D dargestellt. Keine coolen Animationen, kein atemberaubender Tiefeneffekt. Grund dafür? Den findet ihr, wenn das Spiel bei Rennstart doch zu 3D wechselt. Statistiken sind dank derber Doppelbilder nicht lesbar und das Spiel scheitert an dem üblichen Fokussierungsproblem.




