Age of Empires Online - Test 

Lange Zeit war es ruhig geworden um die ehrwürdige 'Age of Empires’-Franchise. Und das, obwohl sich Teil 3 alles andere als schlecht verkaufen ließ und selbst heute noch von dem ein oder anderen gern gespielt wird. Auch wenn der letzte Ableger den grandiosen zweiten Teil nicht toppen konnte, so war doch die Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft der Serie gelegt. Dementsprechend gespannt durfte man sein, als Microsoft ankündigte, der Reihe einen neuen Titel zu spendieren. Doch statt 'Age of Empires 4' warf man uns lediglich eine Free-to-Play-Variante vor die Füße. Das sorgte zunächst erst einmal für Ernüchterung, doch je mehr man vom dem Spiel zu sehen bekam, desto interessanter wurde es. Nun ist es offiziell erschienen und wir haben uns in langen Nächten mit den beiden ersten Völkern vertraut gemacht. Ob 'Age of Empires Online' die gleichen Fehler macht, wie andere Free-to-Play-Spiele oder den riesigen Markt anzusprechen vermag, klärt der Test.
Alles bleibt anders
Bereits während der Präsentation von 'Age of Empires Online' war klar, dass sich der neuste Ableger der Serie anders wird spielen lassen, als seine Vorgänger. Dennoch versprachen die Entwickler, dass das alte 'Age of Empires'-Feeling nicht zu kurz kommen würde. Und genauso ist es. Lässt man all den schicken, Spielspaß fördernden Bimbam beiseite, so wartet das eigentliche Gameplay mit typischen Abläufen auf, ist fordernd und erinnert zu fast jeder Zeit an Vollpreis-Tage. Doch beginnen wir von vorn.
Die Entscheidung für 'Age of Empires Online' fällt leicht, schließlich steht das Spiel jedem kostenlos zum Download zur Verfügung. Gut, man könnte argumentieren, dass das in unserer heutigen, moralisch verwerflichen Zeit, auch auf jedes andere, jemals erschienene Spiel zutrifft, doch 'Age of Empires Online' darf man sich ganz legal aus dem Netz herunterladen. Nach der Installation hat man die Wahl zwischen zwei Völkern. Wer auf die Antike steht, wählt die Griechen, wer lieber Pyramiden baut, wählt die Ägypter.

Die einzelnen Völker unterscheiden sich beispielsweise in ihrem Aussehen, in ihrer Architektur, in ihren Einheiten, in ihren Quests, in ihrer Geschichte und in ihren nutzbaren Gegenständen. Es gibt also genügend Gründe beide Zivilisationen mehr als nur anzuspielen. Gegen Weihnachten stoßen übrigens zwei weitere Völker, die Kelten und die Perser, zum vorhandenen Pulk. Ist die Wahl der Zivilisation abgeschlossen, darf man seiner neuen Hauptstadt einen Namen geben und wird direkt im Anschluss mit der ganz großen Neuerung in 'Age of Empires Online' konfrontiert: Eben jenem zentralen Ausgangspunkt der eigenen Macht: Mit der Hauptstadt. Die ist zu Beginn recht kümmerlich. Es gibt einen Palast, ein paar Häuser und sonst recht wenig zu entdecken. Um sie weiter auszubauen und zu einem zentralen Punkt auf der großen Weltkarte zu machen, müssen Aufträge absolviert werden. Die gibt’s, wie auch bei Onlinerollenspielen üblich, von Questgebern, die sich in eurer Hauptstadt oder in anderen Städten auf der Karte tummeln.

Das Gameplay erinnert stark an frühere 'AOE'-Versionen. Und das ist auch gut so. Erweitert wird das Spielprinzip durch umfangreiche Onlinekomponenten und durch Rollenspielelemente.
Die einzelnen Völker unterscheiden sich beispielsweise in ihrem Aussehen, in ihrer Architektur, in ihren Einheiten, in ihren Quests, in ihrer Geschichte und in ihren nutzbaren Gegenständen. Es gibt also genügend Gründe beide Zivilisationen mehr als nur anzuspielen. Gegen Weihnachten stoßen übrigens zwei weitere Völker, die Kelten und die Perser, zum vorhandenen Pulk. Ist die Wahl der Zivilisation abgeschlossen, darf man seiner neuen Hauptstadt einen Namen geben und wird direkt im Anschluss mit der ganz großen Neuerung in 'Age of Empires Online' konfrontiert: Eben jenem zentralen Ausgangspunkt der eigenen Macht: Mit der Hauptstadt. Die ist zu Beginn recht kümmerlich. Es gibt einen Palast, ein paar Häuser und sonst recht wenig zu entdecken. Um sie weiter auszubauen und zu einem zentralen Punkt auf der großen Weltkarte zu machen, müssen Aufträge absolviert werden. Die gibt’s, wie auch bei Onlinerollenspielen üblich, von Questgebern, die sich in eurer Hauptstadt oder in anderen Städten auf der Karte tummeln.




