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Mittelerde: Mordors Schatten (Spiel) - Test Playstation 4




Nachdem das 'Herr der Ringe'-Universum Millionen Fans an in den Kinosesseln begeistern konnte war klar, dass die Marke gerade erst an ihrem Anfang steht. Schließlich verspricht ein derart großer Name klingelnde Kassen, auch was andere Absatzmärkte angeht. Selbstverständlich dürfen verschiedene Videospiel-Umsetzungen zum Mittelerde-Universum nicht fehlen. Nachdem Fans der Tolkien-Geschichten mit mal mehr und mal weniger gelungenen Spielen versorgt wurden, steht mit 'Mittelerde: Mordors Schatten' der erste Ableger für PlayStation 4 und Xbox One bereit. Wir haben uns das Spiel von Entwickler Monolith Productions und Publisher Warner Bros. genauer angeschaut.

Nicht neu, nicht schlecht



Die Zeichen um 'Mittelerde: Mordors Schatten' standen nicht immer gut. Wer sich das Spiel angesehen hat konnte auf den ersten Blick parallelen zu vielen bekannten Titel erkennen. Wurden die Bewegungsfreiheit aus 'Assassin’s Creed' und das Kampfsystem aus verschiedenen Teilen der 'Batman'-Reihe schlichtweg auf die 'Herr der Ringe'-Lizenz gepackt? Eines lässt sich mit Sicherheit sagen: Parallelen zu anderen großen Namen sind nicht von der Hand zu weisen. Dass 'Mittelerde: Mordors Schatten' eine Menge Spaß macht aber ebenso wenig.
Die Geschichte des Titels siedelt zwischen der Geschichte von 'Der Hobbit' und 'Herr der Ringe' an. Ihr schlüpft in die Rolle von Talion dem Waldläufer. Dieser wohnt mitsamt seiner Familie am schwarzen Tor, welches die Grenze von Mordor zu Gondor darstellt. Als Sauron und seine finsteren Lakaien sich jedoch zurück auf den Weg nach Mordor machen, wird dem Familienleben Talions ein abruptes Ende gesetzt. Nicht nur seine Familie, sondern auch er wird ins Reich der Toten geschickt. Gott sei Dank wird Talion vom Geist eines Elben heimgesucht und kann dem Tode entgehen. Welche Verbindung die beiden haben, wie die Vergangenheit des an Amnesie leidenden Geistes aussieht und natürlich Rache stehen von diesem Moment an auf Talions Agenda.

Kein Roman-Niveau



Das mag alles nicht sonderlich innovativ klingen. Ist es im Prinzip auch nicht. Die Geschichte dient mehr als Rahmen für die vielen Erkundungsmöglichkeiten, die euch das Spiel bietet. Das 'Herr der Ringe'-Universum bietet eine Vielzahl an Charakteren, die ihr teilweise auch im Spiel wiederfinden werdet. Eine Oscarreife Geschichte, die euch an den Bildschirm fesselt, werdet ihr innerhalb der 20 Missionen nicht finden. Hierzu bleibt sie zu vorhersehbar und liefert schlichtweg nicht genügend Überraschungsmomente.

Die Orks machen Talion direkt zum Anfang die Hölle heiß.

Mittelerde: Mordors Schatten
(Cluster: web3 - Sprache: de)