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Mirror's Edge - Kurztest Playstation 3


Publisher: EA Chicago Entwickler: DICE - Digital Illusions USK: 16 Jahre
Genre: Geschicklichkeit Release: 15.01.2009 Mehr Informationen
Playstation 3
PC
79%

Grafik

8 Punkte

Sound

9 Punkte

Bedienung

8 Punkte

Spieltiefe

7 Punkte

Einstieg

8 Punkte

Multiplayer

2 Punkte

Grafik

Die etwas andere Präsentationsart


einzigartiger Grafikstil
Grafik unterstreicht die Atmosphäre
liebevolle Einbettung der Grafik ins Gameplay
läuft größtenteils flüssig
schlichtes Design
steriles Setting
Charakterdarstellung mit Mängeln
etwas Kantenflimmern
Mirror’s Edge ist ein optisch sehr schöner Titel geworden, den ihr in dieser Art und Weise sicherlich noch nicht zu sehen bekommen habt. Größtenteils präsentiert sich das Design zwar schlicht und in einem kühlen Stil, aber trotzdem können sich die weitläufigen Außenareale und auch die sonstigen Umgebungen sehen lassen. Gut, die Innenareale wirken zwar sehr steril und meistens auch frisch bezogen, aber so scheint das halt in der Zukunft zu sein. Einige grafische Highlights gibt es jedoch trotzdem zu vermelden. Die Wasser- und Lichteffekte sehen richtig gut aus und auch die Bewegungsunschärfe, welche eingesetzt wird, sobald Faith etwas schneller unterwegs ist, weiß zu gefallen. Darüber hinaus läuft fast das gesamte Spiel sehr stabil und muss sich kaum mit Framerateeinbrüchen auseinandersetzen. Ab und an kommt es zwar vor, dass der Level ganz kurz nachgeladen wird, die meiste Zeit über geschieht dies allerdings beim Fahren mit dem Aufzug. Ärgerlich ist, dass – obwohl die Animationen und Charakterdetails recht ordentlich ausgefallen sind – die Gesichtsanimationen etwas besser hätten sein können. Bei genauem Hinsehen wird man auch hier und da immer wieder auftauchende Treppchenbildungen feststellen können, das ist aber verschmerzbar und stört auch in keinster Weise die ansonsten sehr gelungene Präsentation.

Sound

Ein akustisches Brett!


genialer Soundtrack
erstklassige Geräuschkulisse
gelungene Soundeffekte
Die akustische Sounduntermalung gehört ganz klar zu den Highlights des Spiels und begleitet das Spiel zu jeder Zeit perfekt. Es ist eine Pracht mit Hauptakteurin Faith über die Dächer zu rennen und dabei ihren eigenen Schritten oder dem Wind, der an ihrem Ohr vorbeirauscht, zu lauschen. Weite Sprünge oder Kletteraktionen lassen die Protagonistin ständig schnaufen und aufstöhnen, so dass man tatsächlich das Gefühl vermittelt bekommt, das dieser Job wahrlich eine Tortur für den gestählten Runnerkörper ist. Aber nicht nur die Geräuschkulisse von Faiths Aktionen kann sich hören lassen, auch die übrigen Umgebungsgeräusche sind nicht von schlechten Eltern und glänzen durch Verkehrslärm, abgefeuerte Kugeln oder Zweikämpfe mit der Polizei. Richtig gut ist die Musikuntermalung, die nicht nur reichlich abwechslungsreich ausgefallen ist, sondern zudem perfekt zum Spielgeschehen passt.

Bedienung

Schnell, agil und wendig


durchdachte Controllerbelegung
schnell verinnerlichte Steuerung
eingängiges Spielprinzip
sehr schnelles und forderndes Spielgefühl
Kampfsteuerung anfangs etwas hektisch
Fehlsprünge sorgen für Frustmomente
limitiertes Repertoire an Moves
Faith lässt sich sehr gut steuern und die ausführbaren Kletteraktionen gehen auch superleicht von der Hand, vorausgesetzt natürlich, ihr habt euch mit dem anfangs recht komplexen Spielprinzip auseinandergesetzt. An einer Wand entlang rennen, sich abstoßen und hinterher auch noch die gegenüberliegende Kante ergreifen sieht anfangs etwas schwierig aus, spielt sich aber nach kurzer Eingewöhnungszeit und durch abwechselndes drücken der Tasten L1, R1 und L1 doch recht einfach. Mit etwas Übung könnt ihr im späteren Spielverlauf sogar aus den Vollen schöpfen, über einen tiefen Abgrund springen, während dem Flug euren Körper drehen und beispielsweise einen verfolgenden Polizisten unter Beschuss nehmen. Da aber gerade im späteren Verlauf des Spiels der Härtegrad und auch das Gegneraufkommen dezent gesteigert werden und euch auch immer wieder eine perfekte Sprungkontrolle abverlangt wird, kommt es logischerweise nicht selten vor, dass ihr patzt und in den Tod stürzt. Da kann es auch des Öfteren vorkommen, dass sich etwas Frust breit macht, das wird aber glücklicherweise durch die fair gesetzten Checkpoints größtenteils wieder wettgemacht. Erfreulicherweise könnt ihr eine Art Bullettime anwenden, welche die Zeit für einen Moment verlangsamt und euch ein punktgenaues Abspringen ermöglicht. Aber auch für das Kampfsystem sollte diese Funktion angewendet werden, da sich so die immer bewaffneten Gegner leichter entwaffnen und besiegen lassen. Etwas schade ist hier, das Faiths Angriffsrepertoire etwas eingeschränkt ist und man beispielsweise lediglich einige Schlagkombos oder Kicks ausführen kann. Da der Titel aber ein Actionadventure mit zahlreichen Jump´n Run-Einlagen sein will und kein reines Beat´em Up, kann diesbezüglich ein Auge zugedrückt werden.

Spieltiefe

Fordernd, aber mit wenig Aufgaben


frisches und unverbrauchtes Spielprinzip
atemberaubendes Geschwindigkeitsgefühl
motivierende Zeitrennen
großzügige Checkpoints
forderndes Gameplay für Profis
lasche Feuergefechte
flache KI
kaum Missionsziele
teilweise Unterbrechungen des Spielsflusses
häufige Ladesequenzen
Eigentlich bietet Mirror’s Edge nicht wirklich viel, was es aber bietet, überzeugt auf voller Länge. Das sehr schnelle Gameplay, der fordernde Parcourlauf und die meiste Zeit über von schießwütigen Cops verfolgt werden, ist außerordentlich fordernd und treibt zudem den Adrenalinspiegel in die Höhe. Die Kehrseite davon ist jedoch, das bei euren ständigen Rennerei und dem dauerhaften Zeitdruck auch Fehltritte passieren, ihr sehr oft erschossen werdet oder in den Tod stürzt, was etwas an der Spielspaßkurve kratzt und dem Titel auch etwas an Geschwindigkeit raubt. Geschwindigkeit rauben auch die immer wieder auftauchenden Ladezeiten, die zwar meistens geschickt kaschiert werden, aber trotzdem als störend empfunden werden. Das Kampfsystem ist zwar gut durchdacht und bietet auch tolle Moves wie zum Beispiel an einer Wand entlang rennen und anschließend dem Gegner während dem Wallrun einen Tritt zu verpassen. Diese Manöver gelingen aber nur Experten der Steuerung und funktionieren zum Großteil der Spielzeit nicht richtig. Dafür klappen die eigentlichen Sprungmanöver aber umso besser, auch wenn es ansonsten kaum Aufgaben zu erledigen gibt. Situationsabhängig könnt ihr zwar in einigen Passagen selbst zu Verfolgsjagd ansetzen und einen anderen Runner verfolgen, meistens seid ihr aber der Gejagte. Hier und da müssen auch noch Schalter betätigt werden, welche fast immer eine Tür öffnen und das war es dann auch schon mit den Aufgaben. Trotzdem, auch wenn es nicht viel zu erledigen gibt, fesselt das Spiel dauerhaft an den Bildschirm und man fühlt sich versucht, seine Fähigkeiten stets zu verbessern. Wer nach knapp sechs Spielstunden den Abspann über den Bildschirm flimmern sieht, der wird mit einem neuen Schwierigkeitsgrad überrascht, bei dem sich sogar die Runners-Vision deaktivieren lässt, wodurch das ganze Spiel noch ein gutes Stück schwerer wird. Und wer Herausforderungen sucht, der kann abseits des Storymodus im motivierenden Zeitrennen-Modus an den Start gehen und die vorgegebenen Strecken auf Zeit in Angriff nehmen und das sogar ganz ohne rumballernde Gegner.

Einstieg

Präzision ist hier gefragt


ordentliches Tutorial
gut durchdachte Steuerung
zu jeder Zeit fordernd
Spiel bedarf viel Übung und Geduld
garantierter Frust für Anfänger
Dank des anfänglichen und informativen Tutorials wird euch die Steuerung sehr gut erklärt und ihr könnt auch viel selbst ausprobieren. Trotzdem dauert es, auch wenn ihr das Tutorial mit Bravour gemeistert habt, eine ganze zeitlang, bis ihr mit dem Spielsystem zurecht kommt. Über Dächer rennen, von Haus zu Haus springen, über zäune klettern oder auf Rohren über Abgründe balancieren ist eine Sache, das alles aber auch noch zu meistern, während euch zahlreiche, schießwütige Polizisten auf den Fersen sind, eine vollkommen andere. Ich bin ehrlich, ich hatte gerade im zweiten Level, als ich aus einem Bürokomplex den Cops entkommen musste, starke Schwierigkeiten. Nicht nur das ich erstmal überhaupt nicht wusste, wo es überhaupt lang geht und dann auch noch ständig auf der Flucht zu sein, ist schon recht happig. Im Ernst: Ich habe das Tutorial vor dem Release unzählige Male gemeistert und dort auch schon an die Zeitrennen absolviert, aber trotzdem hatte ich Probleme. Zum Glück waren die Einstiegsprobleme und die anfängliche Frustmomente ab dem dritten Level verflogen, fordernd bleibt der Titel jedoch trotzdem zu jeder Zeit. Daher lautet hier mein Tipp: Werft nicht gleich das Pad in die Ecke, sondern geht mit viel Geduld an dieses Spiel, es bleibt nicht immer so schwer.

Multiplayer

Nicht wirklich vorhanden


Ghostdaten können über Internet ausgetauscht werden
kein wirklicher Mutliplayer-Modus
Einen richtigen Online- oder Mehrspielermodus bietet Mirror’s Edge zwar nicht, dafür könnt ihr aber eure absolvierten Runs im Zeitrennen-Modus in Form von Ghostdaten übers Internet mit anderen Spielern teilen. Ein echter Mehrspielermodus ist das zwar nicht, Spaß macht das Messen mit den Fähigkeiten anderen Runnern aber trotzdem. Was hier mit Sicherheit für einen lang anhaltenden Spielspaß gesorgt hätte, wäre ein Mapeditor gewesen, mit dem die Spieler ihre eigenen Levelkreationen erstellen und mit anderen hätten teilen können. Das ist aber nur Wunschdenken meinerseits und wäre wohl auch etwas zu viel des Guten.

Fazit von Roland Nicolai

Was habe ich mich auf Mirror’s Edge gefreut! Gleich zu Release der Demo im PlayStation Network habe ich mir diese sofort gezogen und das dortige Tutorial mindestens 15-mal absolviert. Das Hauptspiel steht dem tollen Spielgefühl der Demo in nichts nach und bietet ein wirklich forderndes Jump´n Run-Spielprinzip mit vielen Actionelementen, das ihr so garantiert noch nie gesehen, beziehungsweise gespielt habt. Mit Hauptakteurin Faith im Free-Running-System über die Dächer zu flitzen und zahlreiche Sprünge sowie Kletteraktionen zu bewältigen, macht nicht nur unheimlich Laune, sondern fühlt sich großartig an und spielt sich zudem auch richtig gut. Klar, hin und wieder kommt es vor, das ihr den korrekten Weg nicht auf Anhieb findet und das auch der ein oder andere Sprung daneben geht, insgesamt betrachtet bietet der Titel jedoch trotzdem eine ganze Menge Spielspaß.

Mirror’s Edge gehört für mich, auch wenn das Game einige Macken hat und viele Frustmomente aufkommen, zu einem der wenigen Überraschungshits 2008. Zwar hat es unterm Strich nur für 79% gereicht, das sollte euch aber nicht davon abhalten, dieses sehr anspruchsvolle und intuitive Stück Software in eure Spielsammlung aufzunehmen oder zumindest ein Probespiel zu wagen.

Kommentare (5)

geschrieben am 28.12.2008 um 21:54

cracy-lord

Neuer Benutzer

Kommentar #05
30 Beiträge

Mirror\'s Edge - Review

habs jetzt seit weihnachten gespielt und muss sagen, dass es sogar besser ist als GTA IV !!!

Xander_Cage

geschrieben am 20.11.2008 um 16:37

Xander_Cage

Neuer Benutzer

Kommentar #04
12 Beiträge

Mirror\'s Edge - Review

echt genial muss man sagen :) werds mir sicher kaufen :D

arthurclp

geschrieben am 19.11.2008 um 21:22

arthurclp

Neuer Benutzer

Kommentar #03
6 Beiträge

Mirror\'s Edge - Review

arthurclp

geschrieben am 19.11.2008 um 21:22

arthurclp

Neuer Benutzer

Kommentar #02
6 Beiträge

Mirror\'s Edge - Review

echt gutes spiel , besonders die grafik gefällt mir sehr

janrobin1

geschrieben am 19.11.2008 um 20:08

janrobin1

Neuer Benutzer

Kommentar #01
8 Beiträge

Mirror\'s Edge - Review

sieht nich schlecht aus und habe schon einige gut bewertungen gehört

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Musikvideo

79%

Dragon's Dogma

(Action-Rollenspiel)

87%

Starhawk

(Ego-Shooter)

88%

Datura

(3D Adventure)

65%

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75%

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71%

The Splatters

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91%

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(Jump and Run)

(Cluster: nd44 - Sprache: de)