Metro 2033 - Test 

Exklusives Video: Zehn Minuten Gameplay-Szenen aus 'Metro 2033'
Es sind nicht immer die groß angekündigten Titel, die uns letztendlich begeistern. Viele Perlen der Videospielgeschichte erwuchsen aus sich selbst und nicht aus dem Hype, der um sie bereits vor dem Release gemacht wurde. So schockte etwa Bioshock vor einigen Jahren die Entwicklerszene und trat einen Siegeszug an, der seines Gleichen suchte. Auch Metro 2033 kommt eher aus dem Untergrund. So passend der Ausdruck hinsichtlich des Settings sein dürfte, so strahlt es aber auch an die Oberfläche, hinein in unsere Köpfe, ganz ohne spektakuläre Fernsehwerbung und riesige Banner an noch größeren Wolkenkratzern. Bereits im Jahre 2005 erschien Dmitry Glukhovsky's gleichnamiger Bestseller in Deutschland und konnte viele Fans für sich gewinnen. Mit der Versoftung strebt THQ nun einen noch größeren Coup an, der sich nicht nur finanziell lohnen könnte. Was den Grusel-Shooter auszeichnet und was die Entwickler bis zum Release des möglichen Nachfolgers noch verbessern sollten, klärt unser Test.
Auf Hunter's Spuren
Artyom ist gerade einmal zwanzig Jahre alt. Eigentlich sollte der robuste Jungsporn schon gar nicht mehr leben, doch eine Fügung des Schicksals ließ ihn im zarten Kindesalter eine Katastrophe überleben, die seiner Mutter zum Verhängnis wurde.
Aufgezogen von einem Soldaten, der nach und nach den Glaube an die Menschheit verlor, sieht er sich jedoch einer größeren Hölle entgegen, als einem frühen Tod. Artyom gehört nämlich zu den immerhin privilegierten Menschen, die den atomaren Winter an der Oberfläche der Erde überlebt haben. Einige wenige konnten sich der Apokalypse entziehen, in dem sie sich in die U-Bahn-Tunnel des ehemaligen Moskaus zurückzogen und fortan dort ihr Leben fristeten, geschützt vor der tödlichen, nuklearen Strahlung.

Das alles ist bereits so lange her, dass sich Artyom einen blauen Himmel über seinem Kopf nur noch durch die Postkarten an seiner Zimmerwand vorstellen kann. In einer abgeschotteten Station am Ende einer U-Bahn-Linie fristet der junge Mann nun sein Dasein. Und trotz des Wissens, dass außerhalb der sicheren Mauern das Grauen in Form von mutierten Menschen, anderen Zombies und vor allem den „Dunklen“ lauert, zieht es ihn in die „Welt“ hinaus. Glücklicherweise begegnet er zu Beginn des Spiels Hunter, einem furchtlosen Söldner, der einer Bedrohung auf der Spur ist, die die komplette Metro von den Menschen befreien könnte.

Die Entwickler haben es geschafft, die drückende Atmosphäre des Bestsellers hervorragend ins Spiel zu transportieren. Die Menschen haben Angst, lenken sich ab, kommunizieren, trinken, kurzum: Sie leben einfach.
Das alles ist bereits so lange her, dass sich Artyom einen blauen Himmel über seinem Kopf nur noch durch die Postkarten an seiner Zimmerwand vorstellen kann. In einer abgeschotteten Station am Ende einer U-Bahn-Linie fristet der junge Mann nun sein Dasein. Und trotz des Wissens, dass außerhalb der sicheren Mauern das Grauen in Form von mutierten Menschen, anderen Zombies und vor allem den „Dunklen“ lauert, zieht es ihn in die „Welt“ hinaus. Glücklicherweise begegnet er zu Beginn des Spiels Hunter, einem furchtlosen Söldner, der einer Bedrohung auf der Spur ist, die die komplette Metro von den Menschen befreien könnte.



